Jokic brillt, aber timberwolves kassieren denver die neunte niederlage im zwölften spiel

Nikola Jokic war wieder einmal ein statistisches Monstrum – 35 Punkte, 13 Rebounds, 9 Assists –, doch am Ende lachten die Minnesota Timberwolves. In der Ball Arena unterlagen die Denver Nuggets mit 108:117 und rutschen tiefer in die Krise.

Die Nuggets haben nun acht ihrer letzten zwölf Partien verloren, die Tabelle zeigt 37:24. Minnesota dagegen stabilisiert mit 38:23 den Anschluss an die Spitzengruppe im Westen – und das, obwohl Anthony Edwards nur 21 Punkte bei 6/10 aus dem Feld und 3/9 jenseits der Bogenlinie erzielte.

Hyland trifft die alten kollegen mit 18 punkten

Der X-Faktor hieß Bones Hyland. Der Ex-Nugget kam von der Bank, spielte nur 16 Minuten und feuerte 18 Punkte bei 6/7 Würfen ab. Seine Dreier fielen wie kleine Messerstiche ins Herz der Heimmannschaft. Denver war in der Verteidigung zu oft einen Schritt zu spät, Minnesota traf 47 % aus der Distanz und dominierte das Glas (48 Rebounds gegen 40).

Die Nuggets wirkten ideenlos, wenn Jokic den Ball nicht berührte. Jamal Murray kam auf 25 Punkte, aber 8 Ballverluste. Die zweite Unit kassierte ein 12:0-Run Mitte des vierten Viertels – das war die Vorentscheidung.

Cleveland wacht in brooklyn auf, chicago schickt milwaukee nach hause

Cleveland wacht in brooklyn auf, chicago schickt milwaukee nach hause

Ohne Donovan Mitchell schliefen die Cavaliers drei Viertel lang, dann drehten Ty Jerome und Jarrett Allen auf. 106:102 in Brooklyn – achte Niederlage in Serie für die Nets. Cam Thomas traf zwar 26 Punkte, doch die Cavs verteidigten in den letzten zwölf Minuten wie ein Schloss.

In Chicago explodierte ein 27:0-Run zwischen drittem und viertem Viertel. Die Bulls schossen die Bucks mit 120:97 ab, Josh Giddey lieferte seine vierte Triple-Double-Saisonleistung ab: 20 Punkte, 14 Rebounds, 10 Assists. Milwaukee verliert damit das fünfte Auswärtsspiel in Folge und rutscht auf 26:33 – Playoff-Fieber in Wisconsin.

Knicks stoppen spurs-serie, wembanyama trotzt trotzdem

Knicks stoppen spurs-serie, wembanyama trotzt trotzdem

Im Madison Square Garden war Victor Wembanyama wieder ein Spektakel – 25 Punkte, 13 Rebounds, 4 Blocks –, doch die Knicks zerlegten die Spurs mit einem 26:2-Run im ersten Viertel und stoppten die elf Siege währende Serie von San Antonio. Mikal Bridges traf fünf Dreier, Jalen Brunson lenkte das Spiel mit 24 Punkten und 7 Assists.

Die Spurs verloren erstmals seit dem 21. Januar – und das gegen eine Mannschaft, die ohne Karl-Anthony Towns auskommen muss. Die Tabelle im Westen bleibt ein Pulverfass: Nur vier Siege trennen Platz zwei von Platz acht.

Die Nuggets müssen am Freitag nach Sacramento – ein weiterer Verlust und der Abstand auf Platz sieben schrumpft auf zwei Siege. Die Uhr tickt laut für die Titelverteidiger.