Jódar: der shootingstar des tennis schreibt geschichte!
Rafa Jódar, gerade einmal 19 Jahre alt, sorgt für Furore in der Tenniswelt. Der junge Spanier aus Leganés ist nicht nur die neue Hoffnung des spanischen Tennissports, sondern etabliert sich rasant zu einer globalen Größe. Seine Leistungen sprechen für sich: Er hat in diesem Jahr mehr Matches gewonnen als jeder andere Spieler – ein beeindruckender Beweis für sein Talent und seine Entschlossenheit.
Der allrounder: jódar fühlt sich auf allen belägen wohl
Nach einer längeren Phase auf Hartplatz kehrte Jódar auf den Sandplatz zurück und feierte prompt einen Sieg in Marrakesch, bevor er in Barcelona das Viertelfinale erreichte. Seine Vielseitigkeit ist bemerkenswert. "Ich mag beide Beläge sehr, kann mich nicht für einen entscheiden", erklärt Jódar in einem Interview mit MARCA. "Ich habe viel auf Hartplatz gespielt, aber auf Sand habe ich als Kind in meinem Club in Chamartín gelernt. Es ist wichtig, sich anpassen zu können, und das versuche ich zu tun.".
Besonders beeindruckend war sein Auftritt auf dem Centre Court des Godó in Barcelona – es wirkte, als ob er dort schon immer gespielt hätte. "Die Dinge sind gut gelaufen, auch mein Matchplan hat funktioniert“, so Jódar. Er ist stets auf das Unerwartete vorbereitet und bereit, sich auch schwierigen Situationen zu stellen.

Ein stolzer vierter im atp-ranking
Mit Jannik Sinner teilt Jódar nun den Status des Spielers mit den meisten Siegen in dieser Saison. "Jannik macht das großartig, das sieht man“, gibt Jódar bescheiden zu. „Ich muss meinen eigenen Weg gehen. Die vielen Siege sind ein Zeichen dafür, dass ich es richtig mache und Spaß auf dem Platz habe. Aber man darf nicht stehen bleiben und muss weiterhin hart arbeiten." Als viertbester spanischer Spieler im ATP-Ranking ist Jódar nun auch für einen möglichen Einsatz im Davis Cup gegen Chile in Frage gekommen. “Das ist eine Entscheidung des Kapitäns. Ich stehe bereit, falls er mich auswählt.“
Seine Zeit an der University of Virginia in den USA liegt hinter ihm. Die Möglichkeit, in seiner Heimatstadt Barcelona und Madrid vor den Augen seiner Familie und Freunde zu spielen, ist für ihn etwas Besonderes. “Das sind besondere Turniere, meine ersten ATP-Turniere. Es ist toll, die Unterstützung meiner Lieben zu spüren.“
Ein echter Madrilenen: Jódar träumt vom Bernabéu, obwohl er betont, dass der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. „Das ist zweitrangig. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dort zu spielen, werde ich sie nutzen.“
Jódar ist sich bewusst, dass seine Popularität wächst, aber er versucht, seinen Fokus zu bewahren. “Ich versuche, derselbe zu bleiben und mich von Menschen umgeben, die mich schätzen. Ich bleibe bodenständig und bescheiden, so wie immer.“ Er achtet nicht auf sein Ranking, sondern konzentriert sich auf die Erfahrung und das Lernen von jedem Spiel. Denn wie er selbst sagt: „Der Sandplatz ist meine Heimat.“
Nach seinem Triumph in Marrakesch gönnte sich Jódar das erste, was er sich wünschte: “Essen in Spanien! Ich habe die spanische Küche so vermisst.”
