Jannik sinner nach niederlage in doha: „ich weiß, wie ich zurückkommen kann“
Sinner reflektiert nach aus in doha über form und zukunft
Jannik Sinner hat in Doha eine überraschende Niederlage gegen den tschechischen Spieler Mensik kassiert. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale äußerte sich der italienische Topspieler gelassen und betonte, dass er sich bewusst ist, wie er zu alter Stärke zurückfinden kann. Es ist erst seine sechste Niederlage auf Hartplatz seit 2024, was angesichts seiner beeindruckenden Bilanz von 97 Siegen umso mehr Beachtung findet.

Ein kleiner rückschlag, aber keine panik
Sinner beschrieb seine aktuelle Situation als „einen kleinen Rückschlag, einen Formabfall“. Er betonte, dass solche Phasen im Laufe einer Karriere normal seien, insbesondere nach zwei Jahren auf höchstem Niveau. „Das kann jedem Spieler passieren. Ich bin sicher, dass die harte Arbeit sich auszahlen wird und die Ergebnisse kommen werden. Ich habe schon schlimmere Zeiten erlebt“, so Sinner nach dem Turnier in Katar.

Die belastung nach australien
Die Niederlage im Halbfinale der Australian Open gegen Novak Djokovic, ein Marathonmatch von über vier Stunden, hatte Sinner offenbar noch nachwirkend zu spüren bekommen. Die körperliche und mentale Belastung solcher langen Duelle sind für jeden Spieler eine Herausforderung. Er gab an, dass er nach Melbourne noch nicht ganz in Form war, aber versuchte, in Doha mehr zu investieren.

Körperliche verfassung und vorbereitung
Sinner betonte, dass er sich in Doha gut gefühlt habe und keine Probleme mit der Luftfeuchtigkeit hatte. Er bestätigte jedoch, dass er nach den Australian Open mit einigen körperlichen Problemen zu kämpfen hatte, sich aber inzwischen wieder besser fühle. Vor seinem Flug nach Katar hatte er im J Medical einige Untersuchungen durchführen lassen, die keine gravierenden Probleme aufdeckten. Dies hilft dem Team nun bei der Planung des weiteren Trainings.
Blick auf indian wells und die zukunft
Vor Indian Wells hat Sinner bereits geplant, hart zu arbeiten. Sein großes Ziel bleibtRoland Garros. „Natürlich ist Roland Garros eines meiner größten Ziele. Aber der Weg dorthin ist noch lang“, sagte Sinner. „Ich werde in Indian Wells spielen, wo es traditionell schwer ist, und dann sehen wir weiter. In Miami habe ich immer gut gespielt, und dann beginnt natürlich die Sandplatzsaison.“
Feintuning und neue elemente
Sinner und sein Team arbeiten daran, sein Spiel noch unberechenbarer zu machen. Simone Vagnozzi und Darren Cahill versuchen, ihn von der vorhersehbaren Spielweise abzubringen, die ihn zuvor so erfolgreich gemacht hat. „Ich versuche, ein paar neue Dinge hinzuzufügen, und man muss einfach weiterarbeiten. Schritt für Schritt. Ich hoffe, ich bin für den nächsten Termin bereit“, ergänzte Sinner.
Selbstvertrauen und erfahrung
Trotz der jüngsten Niederlagen bleibt Sinner optimistisch. „Ich habe ein paar Spiele verloren, große Spiele, und es war fantastisch, dabei zu sein. Ich bin mir bewusst, dass ich besseres Tennis spielen kann, aber ich muss mich immer daran erinnern, was ich in den letzten drei Jahren erreicht habe, wie viele Spiele ich gewonnen und wie wenige verloren habe. Ich hatte schon schwierige Momente und weiß, wie man zurückkommt.“
