Italienische frauen wollen wm-ticket: kampfgeist in entscheidenden duellen!
Die italienische Frauen-Nationalmannschaft steht vor einer Zerreißprobe. Am 14. und 18. April gegen Serbien und Dänemark entscheidet sich, ob der Traum von der WM 2027 in Brasilien wahr wird. Bundestrainerin Andrea Soncin und ihr Team sind gewarnt, aber voller Zuversicht.

Einleitung in die heikle situation
Nachdem die ersten beiden Qualifikationsspiele mit einem Sieg und einem Unentschieden zu Buche schlugen, ist die Ausgangslage im Gruppenspiel, das von Dänemark und Schweden angeführt wird, delikat. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die Weltmeisterschaft. Doch der Bundestrainerin ist klar: „Wir wollen bis zur letzten Sekunde kämpfen!“
Die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch. Soncin betonte in der Pressekonferenz in Coverciano, dass der Fokus auf der mentalen Stärke der Spielerinnen liegt. „Es war ein sehr intensives Trainingslager. Wir haben viel gearbeitet, um die Spielerinnen mental optimal vorzubereiten. In den ersten beiden Spielen haben wir nicht alles aus uns herausgeholt, aber jetzt sind wir bereit.“
Verantwortung als Chance: Soncin sieht die aktuelle Situation nicht als Belastung, sondern als Chance. „Die Verantwortung verstehen wir als Möglichkeit, im Rampenlicht zu stehen und unseren positiven Weg fortzusetzen. Wir sind total fokussiert und wollen zeigen, dass wir eine bessere Version von uns selbst sind.“
Die Dänen und Serben sind jedoch keine leichten Gegner. Dänemark führt die Gruppe mit vier Punkten an, gefolgt von Schweden. Italien hat lediglich einen Punkt auf dem Konto. Der Druck ist hoch, aber das Team ist bereit, sich der Herausforderung zu stellen.
Die jüngsten Ereignisse im italienischen Fußball, insbesondere die Rücktritt von Gabriele Gravina als Präsident, werfen einen Schatten auf den Verband. Soncin zeigte sich dennoch dankbar für die Chance, die ihr Gravina gegeben hat. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die mir Gravina gegeben hat. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und versuchen, den italienischen Fußball positiv zu beeinflussen.“
Ein Platz in Brasilien wäre mehr als nur eine Qualifikation – es wäre ein Beweis für die harte Arbeit und das Engagement des gesamten Teams. Und wer weiß, vielleicht kann Andrea Soncin am 19. April mit einem zufriedenen Gesicht sagen: „Wir haben unsere Ziele erreicht.“
