Iraola-poker: liverpool schnappt sich leverkusens traum-trainer
Bayer Leverkusen steht vor einem Scherz: Andoni Iraola, der als heißer Wunschkandidat für die Nachfolge von Kasper Hjulmand galt, hat sich dem FC Liverpool angeschlossen. Ein Nackenschlag für die Werkself, die sich nun erneut in einer Trainersuche befindet – und die Zeit drängt.
Die klopp-nachfolge lockt: iraolas entscheidung
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Andoni Iraola wird neuer Trainer beim FC Liverpool. Der Spanier beerbt damit Arne Slot, der am vergangenen Samstag überraschend seinen Posten verlor. Für Bayer Leverkusen bedeutet dies, dass die Verpflichtung des 43-Jährigen geplatzt ist – obwohl die Bosse um Simon Rolfes und Fernando Carro bereits intensive Gespräche mit ihm geführt hatten. Wie Sport1 exklusiv berichtet, hielt sich Iraola die Option Leverkusen lediglich offen, da die Situation in Liverpool plötzlich völlig neue Perspektiven bot.
Die Slot-Entlassung war der Auslöser. Bereits am Samstag wurde der Abschied des Niederländers bei den Reds besiegelt, was Iraola auf den Plan rief. Richard Hughes, der Sportdirektor von Liverpool, gilt als ausgesprochener Fan des Spaniers und arbeitete bereits in Bournemouth erfolgreich mit ihm zusammen. Diese Verbindung dürfte ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung gewesen sein.

Überraschung in leverkusen: rolfes und carro informiert
In Leverkusen reagierte man auf die Entwicklung mit Überraschung. Die Verantwortlichen wurden frühzeitig darüber informiert, dass Iraola intensive Gespräche mit Liverpool führt und eine baldige Absage zu erwarten ist. Doch die Geschwindigkeit, mit der sich die Dinge entwickelt haben, hat die Werkself offenkundig überrascht.
Die Suche nach einem neuen Coach geht somit in die nächste Runde. Kandidaten wie Filipe Luís und Míchel sind bereits vom Tisch, und auch Oliver Glasner, der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt, scheint nicht die erste Wahl zu sein. Kasper Hjulmand, dessen Abgang bereits als sicher gilt, steht noch immer offiziell nicht vor dem Aus, obwohl sein Vertrag bis 2027 läuft.
Die Situation ist angesichts der verpassten Iraola-Chance brisant. Bayer Leverkusen muss nun schnellstmöglich einen geeigneten Nachfolger finden, um die ambitionierten Ziele für die kommende Saison nicht zu gefährden. Die Uhr tickt.
