Iran verpasst wm-aussicht: algerien-drama zerstört träume!
Ein Schlag ins Gesicht für den iranischen Fußball: Nur aufgrund eines dramatischen Unentschiedens zwischen Algerien und Österreich muss das „Team Melli“ die Heimreise antreten, obwohl sie selbst bereits gegen Ägypten einen Punkt holten. Die Schlussminuten dieses Spiels werden den iranischen Fußball lange verfolgen – ein Auf und Ab der Gefühle, das in tiefer Enttäuschung endete.

Die letzten sekunden entscheiden über glück und unglück
Zunächst schien es für den Iran gut auszusehen. Algerien gelang in der Nachspielzeit der Führungstreffer (90.+3), was die Hoffnungen auf ein Weiterkommen im Sechzehntelfinale beflügelte. Doch dann kam Sasa Kalajdzic Österreichs: Mit dem Ausgleichstreffer zum 3:3 (90.+6) zerstörte er die Träume Irans in Sekundenschnelle.
Trainer Amir Ghalenoei und sein Team hatten alles versucht, doch die Punktzahl reichte am Ende nicht aus. Mit drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz mussten sie als neuntbester Gruppendritter ausscheiden. Es war ein bitteres Ende für eine Mannschaft, die bis zum Schluss gekämpft hatte.
Österreichs Teamchef Ralf Rangnick kommentierte das Geschehen pragmatisch: „Bei einem 3:3 kann niemand davon ausgehen, dass das jetzt ein Freundschaftsdienst für irgendjemanden war. Und mit den Wendungen in den letzten 90 Sekunden schon gar nicht. Es ist schade für den Iran. Aber der Modus ist so, wie er ist.“ Diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf – die WM ist oft unberechenbar und Entscheidungen fallen in den allerletzten Sekunden.
Während der DR Kongo seine zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft feiert und erstmals die K.o.-Phase erreicht, müssen Schottland und Südkorea, ebenso wie bereits Uruguay, die Segel streichen. Senegal konnte sich dank einer besseren Tordifferenz ebenfalls für die nächste Runde qualifizieren. Die Gruppe war hart umkämpft, und die Entscheidungen fielen erst im letzten Moment.
Die bittere Ironie: Das „Team Melli“ hatte zwar am Freitag (Ortszeit) ein 1:1 gegen Ägypten errungen, doch dieses Unentschieden war am Ende nicht genug, um den Traum von der WM-Fortsetzung zu bewahren. Es zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Erfolg und Misserfolg im internationalen Fußball sein kann.
