Sinner bereit für wimbledon: „fühle mich gut, aber es ist ein langer weg“

Jannik Sinner, der amtierende Wimbledon-Champion, blickt optimistisch auf die Titelverteidigung. Nach dem turbulenten French Open, in dem er überraschend früh ausschied, versichert der Weltranglistenerste, körperlich und mental bereit zu sein. Doch der Weg zum zweiten Wimbledon-Titel wird alles andere als einfach.

Die french-open-herausforderung und die anpassungen

Die french-open-herausforderung und die anpassungen

Die Hitze in Paris offenbarte Schwächen, die Sinner nun zu beheben versucht. „Ich fühle mich gut“, erklärte der Südtiroler, „aber es ist ein langer Prozess. Wir haben in den letzten zwei Wochen hart gearbeitet, lange Tage hinter uns.“ Konkrete Details zu den vorgenommenen Änderungen hält er zurück: „Es sind keine großen Veränderungen, eher kleine Details, auf die ich großen Wert lege.“ Die Ergebnisse werden sich erst auf dem Court zeigen.

Sinner scheint die fehlende Rasen-Vorbereitung nicht als Problem zu sehen. „Letztes Jahr bin ich in Halle früh ausgeschieden und habe dann hier sehr gut gespielt“, erinnert er. Die Erinnerung an den Sieg gegen Carlos Alcaraz im letzten Jahr, der mittlerweile selbst mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat, stärkt sein Selbstvertrauen. Jedes Jahr ist anders, und ich versuche, so viel Selbstvertrauen wie möglich in meine Schläge zu legen.

Die ersten Runden in Wimbledon sind bekanntlich tückisch. Sinner ist sich dessen bewusst und betont die mentale Stärke, die er dafür benötigt. Sein Erstrundenspiel gegen Miomir Kecmanovic am Montag um 14:30 Uhr MESZ wird zeigen, ob die Anpassungen Früchte tragen.

Neben Sinner und Djokovic, die am Montag ebenfalls in Wimbledon aufschlagen, gibt es auch andere Spieler, die überraschen könnten. Die Diskussion über potenzielle Überraschungen und die Form verschiedener Akteure dominiert aktuell die Tennisszene. Die Vorfreude auf Wimbledon ist groß, und die Frage, wer den begehrten Titel erringen wird, bleibt spannend.