Ioc verbietet transfrauen bei olympia – geschlechtertests werden pflicht

Das Internationale Olympische Komitée zieht die Notbremse. Transfrauen dürfen künftig nicht mehr in Frauenwettbewerben starten. Das IOC kündigte am Donnerstag verpflichtende Geschlechtertests für alle Athletinnen an – ein Schlag gegen die bisherige Praxis der Selbstidentifikation.

Testpflicht statt selbstbestimmung

Testpflicht statt selbstbestimmung

Die neue Richtlinie tritt sofort bei allen internationalen Bewerben in Kraft. Wer als Frau antreten will, muss einen biologischen Nachweis erbringen – egal, was im Pass steht. Das IOC begründet den Schritt mit dem „Schutz der Integrität des Frauensports“. Dahinter steht die Sorge um körperliche Vorteile durch männliche Pubertät.

Insider sprechen von einem Kurswechsel, der intern längst tobt. Nach Jahren des Tauziehens zwischen Menschenrechtsorganisationen und Sportverbänden setzt das IOC nun auf klare biologische Grenzen. Kritiker werfen dem Gremium vor, mit dem Beschluss Menschenrechte auszuhebeln. Für viele Verbände ist die Entscheidung jedoch ein Segen – sie entlastet sie von individuellen Einzelfallprüfungen.

Betroffen sind auch Athletinnen, die bereits bei früheren Spielen starten durften. Ihre Zukunft ist offen. Das IOC will Einzelfallprüfungen ermöglichen, doch der Rahmen wird enger. Für Paris 2024 hatte noch keine vergleichbare Regelung gegolten.

Die Reaktionen folgen sofort. Der Deutsche Olympische Sportbund signalisiert Zustimmung, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Diskriminierung. Die Debatte ist längst nicht beendet – sie wird jetzt erst richtig beginnen.