Nba-streit um giannis: gewerkschaft attackiert bucks, rivers kontert knallhart

Die Fronten sind verhärtet. Die NBPA schaltet sich ein, Doc Rivers zieht den Stecker. Giannis Antetokounmpo, 36 Spiele in dieser Saison, steht im Zentrum eines Glaubwürdigkeitskampfes, der die Play-off-Rennen überschattet.

Die gewerkschaft schießt scharf – und trifft milwaukee

Am Montag veröffentlichte die Spielergewerkschaft ein Statement, das wie ein Warnschuss klingt: „Wenn fitte Stars geschont werden, wird die Integrität der Liga ramponiert.“ Gemeint ist der Verdacht, dass die Bucks ihren Superstar lieber frühzeitig abschreiben als um die Play-In-Plätze zu betteln. Milwaukee liegt bei 29-43, die Uhr tickt.

Doc Rivers wehrt sich gegen den Vorwurf des Tanking. „Er ist nicht gesund, Punkt“, sagt der Coach nach dem Training. „Wir reden hier über ein Knie, nicht über eine Laune.“ Rivers betont, dass keine interne Diskussion über ein vorzeitiges Saisonaus stattgefunden habe – weder mit General Manager Jon Horst noch mit der Mannschaftsführung. „Wir wollen Giannis wieder auf Parkettniveau bringen, nicht ins Fernsehstudio.“

Die saisonstatistik lügt nicht

Die saisonstatistik lügt nicht

Seit dem 15. März gegen Indiana war Antetokounmpo nicht mehr auf dem Court. 36 Einsätze sind seine zweitniedrigste Bilanz seit der Rookie-Saison. Die Bucks haben ohne ihn eine Defense-Rating von 118,2 – das reicht nicht einmal für die Play-In-Zone. Die Gewerkschaft fürchtet Präzedenzfälle: Wenn Milwaukee ungestraft planen darf, springen bald andere Klubs auf den Zug auf.

Rivers bleibt hart: „Unsere Mediziner entscheiden, nicht Twitter.“ Die nächsten Untersuchungen stehen Anfang April an. Bis dahin bleibt Milwaukee in der Zwickmühle zwischen medizinischer Vorsicht und sportlicher Notwendigkeit. Die Uhr tickt – und mit jedem Tag ohne Giannis wird der Verdacht lauter, dass die Saison schon entschieden ist.