Inter verliert sich in como: arnautovic unsichtbar, frattesi enttäuscht

Es war kein Abend für die Nerazzurri. Inter Mailand ließ gegen Como eine Leistung sehen, die mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt – und das ausgerechnet in einem Spiel, das eigentlich klar in die eine Richtung zeigen sollte.

Arnautovic zwischen comos abwehrketten zerrieben

Der junge Angreifer der Nerazzurri spielte, als wäre er auf einer Insel. Isoliert, ohne Anschluss, ohne Rhythmus. Die Verteidiger aus Como machten kurzen Prozess mit ihm – keine Lücke, kein Moment der Befreiung. Eine Leistung, die man schnell vergessen möchte, aber nicht so leicht vergisst.

Nicht besser machte es Davide Frattesi. Der Mittelfeldspieler, der in dieser Saison schon für Glanzmomente gesorgt hat, war an diesem Abend ein Schatten seiner selbst. Wenig Ballkontakte, kaum Impulse, null Gefahr. Man fragte sich zeitweise, ob er überhaupt auf dem Platz stand.

Valle verschenkt eine torchance, die es nicht hätte geben dürfen

Valle verschenkt eine torchance, die es nicht hätte geben dürfen

Das Kapitel Valle ist besonders bitter. Eine Gelegenheit, die man in dieser Liga normalerweise mit geschlossenen Augen verwandelt – und doch landete der Ball nicht im Netz. Unzureichend, lautet das klare Urteil. Keine Beschönigung, keine Ausrede.

Lichtblick des Abends war Josep Martinez im Tor. Der Keeper hielt, was zu halten war, und verhinderte Schlimmeres. In einem Spiel, in dem vieles schiefging, war er einer der wenigen, die ihren Job gemacht haben.

Für Inter war der 3. März ein Abend zum Vergessen. Und für Como – ein Beweis, dass defensive Disziplin manchmal mehr wert ist als jeder teure Kader.