Inter mailand: lautaro – der heimliche schlüssel zum scudetto?
Die Nerazzurri fliegen! Nach dem beeindruckenden 5:0 gegen die Roma scheint der Abstand zur Konkurrenz kaum noch zu verringern. Doch wer ist der Mann, der die Wende maßgeblich beeinflusst hat? Lautaro Martínez, so die klare Ansicht des ehemaligen Stürmers Hernan Crespo.
Crespo: lautaro ist mehr als nur ein torjäger
Crespo, der aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainerjob ist, hält die Leistung seines Landsmanns für unverzichtbar. „Er ist alles. Ich verfolge ihn schon seit seinen ersten Schritten in Europa. Seine Loyalität gegenüber dem Verein ist bemerkenswert – er hat sich immer wieder gegen Angebote von Top-Klubs entschieden. Das macht ihn zu einem Symbol“, so der Ex-Torjäger gegenüber italienischen Medien.
Es ist kein Zufall, dass Inter nach seiner Verletzungspause wieder so stark auftritt. Lautaro ist nicht nur ein effizienter Abschlussspieler, sondern auch ein Anführer, der seine Mannschaft nach vorne treibt. Seine Torinstinkt ist außergewöhnlich: Er sieht die gegnerische Kasse, bevor der Ball überhaupt bei ihm ankommt. Den ersten Treffer gegen die Roma zu nennen, ist hierbei ein perfektes Beispiel. Er attackiert den ersten Pfosten mit einer unstillbaren Gier – reine Torjägermentalität!
Die Schwächephase der Mannschaft fiel ohnehin mit Lautaros Formtief oder Ausfällen zusammen. Er ist ein Vorbild für seine Mitspieler, weil er stets alles gibt und den Willen zum Sieg verkörpert.
Doch es gab auch Schattenseiten: Das frühe Ausscheiden in der Champions League. Crespo deutet an, dass der Ausfall von Lautaro im entscheidenden Rückspiel gegen Bodo/Glimt eine Erklärung für die enttäuschende Leistung sein könnte. „Lautaro ist eine Waffe für seine Mannschaft und ein Albtraum für die Gegner. Er ist unberechenbar, bewegt sich auf dem gesamten Spielfeld, hat einen präzisen Schuss aus der Distanz und ist im Strafraum tödlich.“

Chivus taktischer geniestreich
Auch die taktische Entwicklung unter Simone Chivu wird hervorgehoben. „Ich hatte die feste Überzeugung, dass Inter die stärkste Mannschaft in Italien ist, und sie beweisen es jetzt. Es war nicht selbstverständlich, dass sie nach einem Trainerwechsel so schnell wieder aufblühen. Chivu hat die Mannschaft taktisch weiterentwickelt – besonders die Fähigkeit zur direkten Vertikalität hat sich enorm verbessert. Das ist das Geheimnis des modernen Fußballs.“
Die Neuzugänge werden behutsam integriert, um die Mannschaft zu verjüngen und neue Energie zu bringen. „Es ist eine langfristige Strategie, die sich auszahlen wird“, meint Crespo. Ob Inter auch in der Champions League wieder eine Rolle spielen kann, bleibt abzuwarten, aber die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft sind gelegt. Die Serie A scheint in jeder Hinsicht in ihren Händen zu liegen.
