Inter dominiert mailand vor dem derby: 21 tore aus dem stand
Kein Team trifft aus dem Stand so gnadenlos wie Inter. Vor dem Derby gegen den AC Mailand droht die Serie-A-Meisterschaft endgültig zu kippen – und das liegt nicht an Lautaro Martínez.

Chivus geheimwaffe heißt palombo
21 Tore, alle aus dem Stand. 15 nach Ecke, fünf Elfmeter, einmal Abstoß. Die Zahlen treiben Milan-Fans kalte Schweißperlen auf die Stirn. Christian Chivu hat das System perfektioniert, das der frühere Sampdorese Angelo Palombo auf dem Trainingsplatz von Appiano Gentile einstudiert. Nach jedem Tor aus dem Stand rennt Chivu zu Palombo – Umarmung inklusive.
Dem AC Mailand fehlen elf Punkte. Verliert der Rossonero das Derby, wäre der Vorsprung auf 14 Zähler anwachsen. Die Meisterschaft? Geschichte. Schuld daran ist auch Inters Standardspezialist Hakan Çalhanoğlu, der am Sonntabend nach seiner Sperre zurückkehrt und gegen seinen Ex-Klub alles klar machen will.
Milan kann nur mit Standards kontern – 14 eigene Tore, Platz drei der Rangliste. Doch 50 % der Gegentore kassierte Stefano Piolis Team ebenfalls nach ruhenden Bällen. Die Statistik lügt nicht: Wer Mailand angreift, tut es am besten aus dem Stand. Inter dagegen verteidigt diese Situationen mit der Präzision einer Schweizer Uhr.
Die einzige Lücke im Inter-System: direkte Freistöße. Kein Treffer seit Çalhanoğlus Kracher vor einem Jahr in der Champions League gegen Arsenal. Aber spätestens beim Derby im Giuseppe-Meazza-Stadion ist Schluss mit Warten. Çalhanoğlu will seine ehemaligen Teamkollegen bestrafen – und die Meisterschaft endgültig nach Mailand-Mitte holen.
