Inter dominiert die serie a: crespo schwärmt von lautaro!

Mailand – Der Aufschwung der Inter ist beeindruckend. Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg gegen die Roma scheint der Scudetto plötzlich greifbar nah. Und laut Hernán Crespo, einem Experten mit großer Erfahrung im Angriffsbereich, liegt der Schlüssel zum Erfolg in der herausragenden Form von Kapitän Lautaro Martínez.

Der capitano als motor der mannschaft

„Es ist kein Zufall, dass wir in Fahrt gekommen sind, seit Lautaro wieder fit ist“, erklärte Crespo, der aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainerjob ist. „Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft – nicht nur aufgrund seiner Tore, sondern auch wegen seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft und seines Kampfgeistes.“ Crespo, der die Nerazzurri in seiner aktiven Zeit bestens kennt, lobte die Entwicklung seines ehemaligen Landsmanns in den höchsten Tönen. „Von seinen ersten Schritten in Europa an habe ich ihn verfolgt. Seine Loyalität gegenüber dem Verein ist bemerkenswert und hat ihn zu einem Symbol gemacht.“

Das Talent des „Toro“ sei nicht nur technisch und taktisch gewachsen, sondern auch körperlich robuster geworden. „Er spürt das Tor – er sieht es, bevor der Ball überhaupt bei ihm ankommt“, beschreibt Crespo. „Nehmen wir sein Tor gegen die Roma: Thuram schlägt einen prächtigen Ball, und Lautaro geht mit unglaublicher Entschlossenheit zum ersten Pfosten. Das Tor ist die logische Konsequenz seiner Einstellung.“

Die Abwesenheit von Lautaro schlägt deutlich zu. Wann immer der Kapitän ausfällt oder nicht in Form ist, leidet die Mannschaft merklich. Dies unterstreicht seine Bedeutung für das Team. Doch es gibt auch Kritik: In der Champions League zeigte die Inter eine schwache Leistung. „Erklären Sie mir: Hat Lautaro in der entscheidenden Partie gegen Bodo/Glimt gespielt? Nein. Das könnte eine Erklärung für den blamablen Ausscheiden sein“, so Crespo.

Chivus taktische meisterleistung

Chivus taktische meisterleistung

Crespo sieht in Chivu den entscheidenden Faktor für die aktuelle Tabellenführung. „Ich hatte erwartet, dass Inter die stärkste Mannschaft in Italien ist, und sie beweisen es auch. Der Trainerwechsel von Inzaghi zu Chivu hat die Mannschaft verändert – sowohl in der Spielweise als auch taktisch. Es gab zwar ein paar Stolpersteine, aber insgesamt hat das Team eine beeindruckende Entwicklung gezeigt.“

Das Besondere an Inter sei die Fähigkeit, schnell vertikal zu spielen – „das wahre Geheimnis des modernen Fußballs“. Während die Nerazzurri früher eher flach und horizontal agierten, suchen sie nun konsequent die Tiefe. „Das ist Verdienst von Chivus“, betont Crespo. „Die Vereinsführung arbeitet meiner Meinung nach hervorragend an der Zukunft.“

Die Führung hat nach dem Trainerwechsel nicht eine Revolution eingeleitet, sondern gezielt neue Elemente integriert, um die Mannschaft zu verjüngen und neue Energie zu bringen. Es kann sein, dass sich einige Spieler anfangs schwer tun, sich zu integrieren, aber langfristig ist dies eine erfolgreiche Strategie. Mit diesem Fundament kann Inter meiner Meinung nach auch in der Champions League wieder eine wichtige Rolle spielen.“

Die Bilanz spricht für sich: Mit Lautaro im Sturm wird gewonnen, ohne ihn riskiert man Punkteverlust. Der Argentinier ist nicht nur ein Torschütze, sondern auch ein Vorbild für seine Mitspieler. Er ist der Top-Torjäger der Serie A und der am meisten gefürchtete Stürmer der Liga. Die Frage ist nicht, ob Lautaro ein außergewöhnlicher Spieler ist, sondern wie lange Inter ihn noch halten kann.

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