Infantino strebt nach macht: wiederwahl als fifa-präsident in sicht

Gianni Infantino hat seine Ambitionen für die Zukunft des globalen Fußballs unmissverständlich klargestellt: Er wird erneut für das Präsidentenamt der FIFA kandidieren – und deutet damit eine Ära an, die weit über 2027 hinausreichen könnte. Beim jüngsten FIFA-Kongress in Vancouver ließ der Schweizer nicht nur durch seine Worte, sondern auch durch die teils fragwürdigen finanziellen Zugeständnisse aufhorchen.

Die macht des geldes: infantinos wahlkampfstrategie

Die macht des geldes: infantinos wahlkampfstrategie

Die Ankündigung Infantinos, erneut zu kandidieren, kam wenig überraschend, wenngleich die Art und Weise, wie er sie verkündete, auffällig war. Er präsentierte stolz die erwarteten Einnahmen der FIFA für den Zeitraum 2023 bis 2026 – satte 14 Milliarden US-Dollar. Und er machte deutlich, wohin dieses Geld fließen wird: direkt in die Taschen der 211 Nationalverbände.