Indianapolis 500: regenwetter verzögert qualifikation – palou könnte profitieren
Ein unerwarteter Regenguss hat die Indianapolis 500 2026 ins Chaos gestürzt. Der erste Qualifikationstag, der entscheidend für die ersten 15 Starter sein sollte, musste aufgrund des starken Regens verschoben werden. Für einige Teams könnte dies eine Katastrophe sein, während andere, wie Alex Palou, möglicherweise die Chance nutzen können.

Die wartezeit: wann geht es weiter?
Der ursprünglich für 17:00 Uhr spanische Zeit (13:00 Uhr Ortszeit) geplante Start der Qualifikation wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Es wird nun mit einem Beginn nicht vor 19:00 Uhr spanische Zeit (13:00 Uhr Ortszeit) gerechnet. Die Rennstrecke in Indianapolis ist derzeit von einem heftigen Gewitter betroffen, das die Planung durcheinanderbringt.
Ein Segen für Palou? Der Spanier Alex Palou, der im gestrigen Losverfahren den ungünstigen 31. Startplatz zugelost bekam, könnte von den widrigen Wetterbedingungen profitieren. Normalerweise wäre dieser Platz aufgrund der heißen Strecke und des damit verbundenen schlechten Grips ein Nachteil. Doch im Regen könnte Palou von mehr Grip und einer kühleren, weniger „grünen“ Strecke profitieren. Sein Team, Ganassi, sollte dennoch in der Lage sein, sich unter die besten 15 zu kämpfen.
Die Regeln der IndyCar-Serie schreiben vor, dass jeder Fahrer mindestens einen Versuch unternehmen muss, bevor die nächste Phase der Qualifikation erreicht werden kann. Bis alle 33 Fahrer eine Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht haben (nach vier Runden), kann es nicht weitergehen. Sollte es zu einer erneuten Unterbrechung durch Regen kommen, bevor alle Fahrer einen Versuch absolviert haben, würde das Ergebnis der heutigen Qualifikation annulliert und die Entscheidung auf Sonntag verschoben. Die Wettervorhersage für Sonntag sieht jedoch sonnig und heiß vor, was den Fahrern mit einem besseren Startplatz zugutekommen und Palou weiter benachteiligen würde.
Sollte die Qualifikation auf Sonntag verlegt werden, würde die Reihenfolge nach einem einzigen Versuch festgelegt. Bei ausreichend Zeit könnten zusätzliche Qualifikationsrunden (Fast 12 und Fast 6) folgen, in denen die Fahrer jedoch keine weiteren Versuche unternehmen dürften. In diesem Szenario würde Palou mit seinem Startplatz vor einem ernsthaften Problem stehen. Die Situation ist also höchst ungewiss und hängt stark von der Entwicklung des Wetters ab.
Die Indianapolis 500 zeigt einmal mehr, dass der Sport nicht nur von Fahrerkönnen, sondern auch von Glück und der Fähigkeit, sich an unvorhergesehene Umstände anzupassen, lebt. Ob Palou seine Chance nutzen kann, wird sich in den kommenden Stunden zeigen.
