Idiakez übernimmt: cádiz hofft auf wunderwende!

Panik in Andalusien? Nicht unbedingt! Cádiz hat sich mit Imanol Idiakez einen erfahrenen Trainer an die Seitenlinie geholt, der nun versucht, das Ruder zu drehen und den Abstiegskampf zu gewinnen. Der baskische Coach übernimmt ein Team, das er bereits seit Monaten intensiv beobachtet hat und das er als durchaus konkurrenzfähig einschätzt.

Ein erfahrener retter im abstiegskampf

Ein erfahrener retter im abstiegskampf

Idiakez war überrascht von der Einladung von Juanjo Lorenzo, wie er selbst zugab. Cádiz, ein traditionsreicher Verein mit großer Anhängerschaft, übte eine besondere Anziehungskraft auf ihn aus – ein Gefühl, das er bereits von seiner Zeit beim Deportivo La Coruña kennt. „Ein Verein mit dieser ‚pertenencia‘, dieser Verbundenheit, ist etwas Besonderes“, erklärte der neue Coach.

Die Stimmung im Team ist zwar gedrückt, nach der jüngsten Niederlage in Gijón, aber Idiakez spürt den unbedingten Willen, die Situation zu verbessern. Er kennt die Stärken und Schwächen seiner neuen Schützlinge bestens und will sich in den verbleibenden sechs Spielen voll und ganz auf das Erreichen des Klassenerhalts konzentrieren. Taktische Experimente rücken in den Hintergrund. „Wir werden machen, was nötig ist, um das Ergebnis zu sichern“, betonte Idiakez. Efficienza ist Trumpf.

Doch der neue Trainer setzt vor allem auf die mentale Stärke. „Die Fans sind unsere größte Waffe“, so Idiakez. „Ihre Unterstützung im Nuevo Mirandilla muss der Motor sein, der uns zum Ziel bringt.“ Er fordert von seinen Spielern, stolz das Trikot von Cádiz zu tragen und jede Partie mit Leidenschaft und Engagement anzugehen. Die Aufgabe ist enorm, aber Idiakez glaubt fest daran, dass die Situation „totalmente salvable“ ist – rettbar. Es gilt, das Vertrauen wiederherzustellen und als Mannschaft zu agieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Idiakez die erhoffte Wunderwende herbeiführen kann.

Die Fans von Cádiz können vorerst nur hoffen und ihre Mannschaft bedingungslos unterstützen. Denn eines ist klar: Der Kampf um den Klassenerhalt ist in den letzten Spielen des Jahres längst nicht entschieden.