Hsg krefeld: abwehrchef fällt aus – marquardt verlässt den verein!

Schock in Krefeld: Nur wenige Tage vor dem entscheidenden Saisonfinale muss die HSG Krefeld Niederrhein einen herben Schlag verkassen. Nicht nur, dass der Klassenerhalt nun noch weiter von der Mannschaft entfernt scheint, sondern auch noch die Personalie Cedric Marquardt sorgt für Unruhe.

Mircic-ausfall erschwert abstiegskampf

Die Lage ist ernst: Abwehrchef Matija Mircic verletzte sich im Spiel gegen Lübeck-Schwartau schwer an der Hand und muss die Saison vorzeitig beenden. Ein Bruch wurde diagnostiziert – ein herber Verlust für die Krefelder Hintermannschaft, die sich in der entscheidenden Phase des Abstiegskampfes auf ihre Stütze verlassen hatte. Trainer Mark Schmetz suchte sogleich nach Alternativen: "Das ist natürlich bitter, aber wir werden uns anpassen und Lösungen finden. Wir setzen nicht nur auf Lars Jagieniak, sondern werden auch unser gesamtes Abwehrsystem überdenken."

Marquardt geht – trennung im sommer

Marquardt geht – trennung im sommer

Doch damit nicht genug: Im Zuge der Planungen für die nächste Saison steht fest, dass auch Linksaußen Cedric Marquardt die HSG Krefeld Niederrhein im Sommer verlassen wird. Die Entscheidung sei im sportlichen Interesse des Vereins gefallen, so Sportchef Stefan Meler. Der 24-jährige hatte zwar in der 3. Liga und in der Hinrunde überzeugt, doch die Verantwortlichen streben eine andere Aufstellung auf dieser Position an.

Die Entscheidung ist schmerzhaft, aber notwendig. „Manchmal müssen Sportliche Leiter und der Verein schwere Entscheidungen treffen, wenn man das große Ganze im Blick hat“, erklärte Meler. Marquardt selbst blickte zurück auf eine schöne Zeit in Krefeld: „Ich danke den Fans, meinen Mitspielern und dem Verein für die drei Jahre. Es war eine tolle Erfahrung.“ Seine sportliche Zukunft wird er in den kommenden Wochen klären.

Die HSG Krefeld steht somit vor einer schwierigen Aufgabe. Der Ausfall von Mircic und der Abgang von Marquardt treffen die Mannschaft im ungünstigsten Moment. Ob es dem Team gelingt, die Weichen für den Klassenerhalt zu stellen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Anpassungen im Abwehrbereich und die neue Ausrichtung im Angriff Früchte tragen. Der Druck ist hoch – die Zeit drängt.