Hsg konstanz: rückraumspieler felix sproß wählt neuen weg – medizin statt handball

Abschied eines leistungsträgers: felix sproß verlässt die hsg konstanz

Die HSG Konstanz muss sich im Sommer von einem wichtigen Spieler trennen: Felix Sproß, langjähriger Rückraumspieler, wird die Mannschaft verlassen, um ein Medizinstudium in Münster zu beginnen. Der 28-Jährige hat bereits einen Master in Psychologie in Konstanz abgeschlossen und möchte nun seine berufliche Laufbahn in eine neue Richtung lenken.

Vereinsführung zeigt verständnis und freude für sproß

Vereinsführung zeigt verständnis und freude für sproß

Geschäftsführer Andre Melchert zeigte sich erfreut über die neue Perspektive für Sproß. "Dass sich nun diese große Chance für Felix eröffnet, nachdem wir ihm im Dezember mitgeteilt haben, über eine Veränderung auf dieser Position nachzudenken, freut uns sehr", so Melchert. Die HSG Konstanz unterstützt Sproß bei seinem Entschluss.

Ein bemerkenswerter sportlicher werdegang

Ein bemerkenswerter sportlicher werdegang

Felix Sproß blickt auf eine vielseitige Handballkarriere zurück. Vor seinem Engagement bei der HSG Konstanz sammelte er Erfahrungen beim TV Großwallstadt, TV Kirchzell, in der Bundesliga mit Coburg sowie zwei Jahre in der höchsten schwedischen Liga bei IFK Ystad und OV Helsingborg. In seiner ersten Saison bei der HSG gelang ihm direkt der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Konstanz als prägende zeit

Sproß beschreibt seine Zeit in Konstanz als "wunderschön" und betont, dass er diese Erfahrung niemals missen möchte. Der gebürtige Mindener, dessen Vater selbst in der 1. Bundesliga bei GWD aktiv war, schätzt insbesondere das Umfeld mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und handballbegeisterten Menschen sowie die hohe Lebensqualität in Konstanz.

Handball soll nicht komplett aufgegeben werden

Obwohl der Fokus nun auf dem Medizinstudium liegt, schließt Sproß ein komplettes Ausscheiden aus dem Handball nicht aus. Er zeigt sich offen für neue Möglichkeiten, die in seinen neuen Lebensweg passen könnten. Eine Fortsetzung seiner Handballaktivitäten in anderer Form ist also denkbar.

Interesse an der medizin: psychische und physische prozesse verstehen

Der Psychologe Sproß erklärt seine Motivation für das Medizinstudium: "Mich reizt es, zu verstehen, wie psychische und physische Prozesse im Körper eines Menschen ablaufen. Dieses ganzheitliche Bild motiviert mich." Er kann sich sowohl eine Spezialisierung in der Allgemeinmedizin als auch als Jugendarzt vorstellen.

Der abschied und die zukunftsperspektiven

Mit dem Abgang von Felix Sproß verliert die HSG Konstanz einen Leistungsträger, gewinnt aber gleichzeitig einen Menschen zurück, der sich neuen Herausforderungen stellen möchte. Die Vereinsführung wünscht Sproß für seine Zukunft alles Gute und bedankt sich für sein Engagement.