Höler sticht, matanovic lobt: freiburgs sturmduell vor europa!
Freiburgs Angriffszentrum erlebt aktuell eine spannende Entwicklung. Während Igor Matanovic nach der Winterpause eine beeindruckende Torquote aufwies, bewies Lucas Höler gegen die Bayern seine unbestrittene Bedeutung – und das trotz vergebener Großchancen.
Die taktische wahl: hölers laufbereitschaft überzeugt schuster
Julian Schuster, der Coach des Sport-Clubs, entschied sich im Duell gegen Bayern München für Höler, und das hatte weniger mit dessen Erfolgsbilanz gegen die Münchner zu tun, obwohl dieser bereits fünf Ligatreffer gegen sie erzielte, noch mit dem Fakt, dass es sein 300. Pflichtspiel für den Verein war – eine Leistung, die nur wenige vor ihm vollbrachten. Entscheidend war, dass Höler die extrem intensive Laufarbeit, die Schuster von seiner Mannschaft forderte, besser umsetzen konnte. Der Rückkehrer von der Länderspielreise, Matanovic, kam zudem aus einer anderen Zeitzone.
“Luci hatte die ganze Trainingswoche Zeit, er hat sehr gut umgesetzt, was wir vorbereitet haben, gut trainiert und viel Energie gezeigt”, erklärte Schuster. “Er hat sich das über die letzten Wochen verdient.” Dabei signalisierte Matanovic selbst, dass er möglicherweise nicht in Topform war, was Schuster als Zeichen einer reifen Persönlichkeit wertete: “Er sagt, dann schicke ich den Kollegen rein.”

Matanovic' anerkennung: respekt trotz niederlage
Trotz seiner eigenen Leistung – ein sehenswerter Treffer in der 71. Minute, der den zwischenzeitlichen 2:0-Ausgleich bedeutete – war Höler sichtlich frustriert, da er zuvor drei Hochkaräter vergab. Dennoch zeigte er Sportsgeist: “Ich muss ein großes Lob an meinen Stürmerkollegen aussprechen, was für ein Spiel er abgeliefert hat, sehr intensiv, und er hat sich auch mit einem Tor belohnt, das hat mich extrem gefreut für ihn.”
Auch Matanovic selbst zeigte Größe, als er betonte, dass die Mannschaft trotz der knappen Niederlage “viel Positives” für das bevorstehende Viertelfinale im Europapokal gegen Celta Vigo mitnehmen könne. Die Spanier kennt er bereits durch Gespräche mit seinen kroatischen Nationalmannschaftskollegen. Die Begegnung verspricht, so Schuster, “ein sehr intensives Spiel” zu werden, aber wenn Freiburg so auftritt wie gegen die Bayern, “können wir Celta Vigo schlagen.”
Die Frage, wer am Donnerstag in der Startelf stehen wird – Matanovic, Höler oder beide – bleibt offen. Doch eines ist sicher: Der Wettbewerb im Sturm ist ein Zeichen der Stärke des Teams und ein Versprechen für weitere spannende Spiele.
