Hoffenheims rekordserie endet – st. pauli klettert aus dem keller
148 Tage lang war die PreZero Arena eine Festung. Dann kam der FC St. Pauli – und riss alles nieder. Mit einem einzigen Treffer kurz vor der Halbzeit beendete der Abstiegskandidat aus Hamburg die längste Heimsiegesserie der Bundesliga: 0:1 verlor die TSG Hoffenheim, und mit dem Ergebnis verschwand auch die Vereinsbestmarke von acht Heimsiegen in Folge in der Schublade der Vergangenheit.
Der eine moment, der alles entschied
Es war Mathias Pereira Lage, der in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte eine Maßflanke von Manolis Saliakas einnickte – präzise, eiskalt, fast schon unverschämt effizient. Hoffenheim hatte bis dahin das Spiel dominiert, Chancen verschwendet, Geschenke der St.-Pauli-Defensive ausgeschlagen. Und dann das. Ein Konter, eine Flanke, ein Tor. So einfach kann Fußball sein.
Bereits in der Anfangsphase hätte die TSG die Partie längst entschieden haben können. Fisnik Asllani in der vierten, Grischa Prömel in der achten und Andrej Kramaric gleich zweimal innerhalb von Sekunden – alle scheiterten, alle vergaben. Und als St. Pauli dann mit kapitalen Abwehrfehlern durch Robin Hranac und Prömel weitere Einladungen aussprach, stand Keeper Nikola Vasilj im Weg. Der Slowene war an diesem Abend der Mann des Spiels.

Ilzer hatte gewarnt – sein team hörte nicht hin
Trainer Christian Ilzer hatte vor dem Spiel unmissverständlich klargemacht, was er von seinen Spielern erwartet. „Sie haben mehrfach bewiesen, dass sie gegen Spitzenteams bestehen können
