Hoffenheim schlägt zurück: prass-doppelpack katapultiert tsg in die königsklasse
Die TSG Hoffenheim hat ihre Mini-Krise abgeschüttelt und dem 1. FC Heidenheim die vorzeitige Abstiegsentscheidung eingeschenkt. Mit 4:2 beim Tabellenletzten riss die Truppe von Co-Trainer Moritz Volz die rote Laterne aus dem Sauerland und schob sich wieder fest in die Champions-League-Ränge.
Alexander Prass traf doppelt, Fisnik Asllani und Tim Lemperle legten nach. Luca Kerber erzielte beide Heidenheimer Tore – nur um die Niederlage zu kaschieren, nicht um sie zu verhindern.
Volz übernimmt und liefert sofort
„Ich habe die Rolle bekommen, weil alle einstimmig entschieden haben, dass ich das schönste Gesicht fürs Fernsehen habe“, sagte der 43-Jährige, der sonst als Assistenzcoach fungiert. Hinter dem Scherz steckte eine klare Taktik: Die TSG presste früh, spielte schnell um und ließ Heidenheim nie an die Führung heran. Bereits nach 26 Minuten jagte Prass die Gäste in Führung, kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte er per sehenswertem Schlenzer unter die Latte.
Die zweite Hälfte begann mit einem Abpraller, den Asllani verwertete. Kerber verkürzte, Lemperle schraubte das Ergebnis auf 4:1. Selbst der zweite Treffer des Angreifers änderte nichts mehr: Die Heidenheimer verlieren nun zwölf Liga-Spiele in Serie und rutschen mit 14 Punkten Richtung zweite Liga.

Champions-league-ticket rückt näher
Mit 49 Zählern springt Hoffenheim auf Rang drei – zwei Punkte vor Leipzig, vier vor Frankfurt. Die Tabelle lügt nicht: Die TSG hat die drittbeste Offensive der Rückrunde und kassierte in den letzten fünf Spielen nur vier Gegentore. Wenn Christian Ilzer nach seiner Erkrankung zurückkehrt, findet er eine Mannschaft vor, die sich selbst wieder gefunden hat.
Die nächsten Wochen entscheiden, ob die Hoffenheimer erstmals seit 2021 wieder die Königsklasse rocken. Gegen Heidenheim haben sie bewiesen: Sie wollen. Und sie können.
