Historisches ereignis im segelsport: briten dominieren sardinien cup!
Ein Triumph für die britische Segelkunst! Nach 14 Jahren Pause hat die Sardinien Cup in Porto Cervo wieder für Furore gesorgt, und das Team des Royal Ocean Racing Club (RORC) hat sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und den prestigeträchtigen Titel errungen. Die Segler aus Großbritannien zeigten eine beeindruckende Leistung in den anspruchsvollen Bedingungen des sardischen Archipels.
Die rückkehr einer legende
Die Sardinien Cup, einst eine der renommiertesten Regatten der Welt, erlebte nach einer langen Abwesenheit ihre glorreiche Rückkehr. 1978 von Gianfranco Alberini ins Leben gerufen, prägte die Regatta über 34 Jahre lang den internationalen Segelsport. Ihre Geschichte ist untrennbar mit der Admiral’s Cup verbunden, die ebenfalls bald wieder in den Kalender aufgenommen wird.
Das neue Format sieht den Wettkampf als Teamregatta vor, wobei jeder Verein mit zwei Booten antritt, einem in der Klasse SC1 und einem in der Klasse SC2. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der Ergebnisse beider Boote. Dabei hat sich das RORC-Team als das konstanteste und stärkste erwiesen.
Ein Windwechsel mit Folgen: Die Bedingungen in Porto Cervo waren alles andere als einfach. Nachdem die Preliminary Regatta zur America’s Cup in Cagliari bereits von starkem Wind geprägt war, erforderte es in Porto Cervo eine Verschiebung des Starttermins, um die lange Regatta über 130 Seemeilen bei einem Maestral von über 30 Knoten durchführen zu können. Nur die finale Küstenregatta bot mit 8 bis 10 Knoten eine angenehmere Brise.
Die Briten gingen mit dem TP 52 Ino Veritas (mit James Neville am Ruder und Dean Barker als Taktiker) und dem GP42 Garm (unter der Führung von Per Roman und Taktiker Gustavo Doreste) an den Start. Das Yacht Club Costa Smeralda setzte auf die Django-Boote, die von Giovanni Lombardi Stronati ausgerüstet wurden. Der Royal Ocean Racing Club Gold belegte den dritten Platz mit dem TP52 Jolt3 und dem Carkeek 40 RAN.

Klassensieger und strahlende gesichter
In der Klasse 1 ging der Sieg an den Ino Veritas, gefolgt vom Django WR und dem RocketNikka. In der Klasse 2 triumphierte der Carkeek 40 RAN, vor dem Django JP und dem Garm. Der Wettbewerb war hart umkämpft, und die Teams zeigten ihr ganzes Können.
Die Rückkehr der Sardinien Cup ist ein deutliches Zeichen für die Vitalität des Segelsports und ein Beweis dafür, dass historische Veranstaltungen wieder auferstehen können, wenn sie mit Leidenschaft und Vision neu interpretiert werden. Der RORC hat mit seinem Sieg bewiesen, dass er auch nach langer Abwesenheit zu den führenden Kräften im internationalen Segelsport gehört. Die Sardinien Cup bleibt ein Ereignis, das Segler aus aller Welt anzieht und die Schönheit und Herausforderungen des Segelns feiert.
