Historischer triumph: fribourg-gotteron krönt sich zum schweizer meister!
Nach 89 langen Jahren
des Wartens ist es endlich soweit: Der HC Fribourg-Gotteron ist Schweizer Meister 2026! Ein historischer Moment für den Verein und seine Fans, der mit einem fulminanten Sieg im siebten Spiel gegen den HC Davos besiegelt wurde. Julien Sprunger präsentierte am Morgen den Meisterpokal einem aus dem Häuschen geratenen Publikum – ein Bild, das in die Annalen des Schweizer Eishockeys eingehen wird.Die drachen schreiben geschichte
Der Triumph markiert nicht nur den ersten Meistertitel überhaupt für Fribourg-Gotteron, sondern schliesst auch eine grosse Lücke in der Clubgeschichte. Captain Julien Sprunger kann sein Karriereende mit dem wohl schönsten Titel der Vereinsgeschichte feiern. Der HCFG gleicht damit die Anzahl der Meistertitel von Traditionsvereinen wie Genf-Servette, den SCL Tigers, den GCK Lions, dem EHC Visp, dem CP Lausanne und dem HC La Villa ein – ein beachtlicher Erfolg für den Verein aus der Saanestadt.
Hubert Waeber, nach dem Spiel bei RadioFr, äußerte sich euphorisch und kündigte an, dass der Verein in den kommenden Jahren alles daran setzen wird, weitere Titel zu erringen. Die Herausforderung liegt darin, die Kontinuität zu gewährleisten und den Erfolg zu wiederholen, denn wie Waeber betonte, sei das Jahr der Bestätigung stets besonders schwierig.

Die ewige rangliste – und der blick nach vorne
Mit dem zweiten Meistertitel würde sich der HCFG bereits dem HC Les Avants und dem HC Villars annähern. Drei Titel würden es ermöglichen, die Marke des EV Zug oder des EHC Biel-Bienne zu egalisieren. Doch die ganz großen Ziele liegen weiter entfernt. Um in die Top 5 der ewigen Rangliste aufzusteigen, müssen zunächst der EHC Kloten (5 Titel) und der HC La Chaux-de-Fonds (6 Titel) eingeholt werden, bevor der HC Lugano mit seinen sieben Titeln im Visier ist.
Während der HC Davos trotz der Niederlage im Finale weiterhin unangefochten an der Spitze der ewigen Rangliste thront – mit beeindruckenden 31 Meistertiteln – wird der SC Bern alles daran setzen, den Rückstand zu verkleinern und gleichzeitig die ZSC Lions auf Distanz zu halten. Die Bündner können sich vorerst entspannen und müssen sich erst in mindestens 15 Jahren Sorgen machen, eingeholt zu werden. Fribourg-Gotteron hat gezeigt, dass auch scheinbar unerreichbare Ziele mit Leidenschaft, Teamgeist und einer gehörigen Portion Glück verwirklicht werden können. Es bleibt abzuwarten, ob die Drachen in den kommenden Jahren ihren neuen Status als Titelfavorit festigen können. Die Fans dürfen sich aufregend Eishockey-Zeiten freuen!