Historischer triumph: fribourg bezwingt davos nach verlängerung!
Ein dramatisches Finale, eine atemberaubende Verlängerung und schließlich der historische Triumph: Der HC Fribourg-Gottéron hat in Davos eine hochspannende Partie mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen und damit die Schweizer Meisterschaft gefeiert. Nach 89 Jahren Vereinsgeschichte krönen sich die Drachen endlich zum Meister – ein Moment, der für immer in die Vereinsgeschichte eingehen wird.
Die entscheidung in der overtime
Die Spannung im Davoser Eisstadion war kaum auszuhalten. Nach einem ausgeglichenen Spielverlauf, in dem beide Teams verbissen um jeden Zentimeter kämpften, kam es in der sechsten Minute der Verlängerung zur Vorentscheidung. Der Davoser Calle Andersson sah eine dumme Strafe und das Powerplay der Fribourger wurde aktiviert. Lucas Wallmark ließ sich diese Chance nicht nehmen und schoss die Drachen mit einem gezielten Schuss zum 3:2 in Führung. Die Saanestädter konnten es kaum fassen – die lange Durststrecke war endlich beendet!
Die Erleichterung war Yanick Rathgeb, Verteidiger von Fribourg, förmlich anzusehen. „Das ist das beste Geschenk, das wir Julien machen konnten“, erklärte er überwältigt gegenüber MySports. „Er hat nichts anderes verdient.“ Julien Christen, die Klublegende, geht am Ende der Saison in den Ruhestand und verabschiedet sich mit dem Meistertitel. Ein würdiger Abschied!

Teamgeist als schlüssel zum erfolg
Rathgeb betonte im Anschluss an den Sieg den starken Teamgeist, der die Mannschaft auszeichnete. „Wir hatten vielleicht nicht die besten Einzelspieler, aber das beste Teamgefühl über die ganze Saison hinweg“, so der Verteidiger. Spieler wie Reto Berra im Tor, Christoph Bertschy und eben Lucas Wallmark schlugen immer wieder zu, wenn es darauf ankam. Aeschlimann im Tor hatte im Duell mit Berra die Nase vorn – ein entscheidender Faktor im Verlauf der Playoffs.
Christoph Bertschy, Nationalstürmer von Fribourg, konnte seine Freude kaum fassen: „Jeder, der bei diesem Klub spielt oder mal gespielt hat, weiss, was es bedeutet, am Schluss ganz oben zu stehen.“ Es ist mehr als nur ein Titel – es ist die Belohnung für harte Arbeit, jahrelange Entbehrungen und unzählige Stunden im Training.
Die Freude in Fribourg ist grenzenlos. Die Fans feiern ihren Meister, die Spieler tanzen auf dem Eis und Julien Christen kann sich gebührend in den Ruhestand verabschieden. Ein historischer Moment für den HC Fribourg-Gottéron, der die Schweizer Eishockey-Szene nachhaltig geprägt hat. Die Drachen sind die neuen Schweizer Meister!
