Hilton-glamour im wm-stadion: überraschungsgast sorgt für aufsehen!
Los Angeles bebte Fußball-Glamour pur – und das lange bevor der Anpfiff zur Partie zwischen Türkei und USA überhaupt richtig losging. Paris Hilton, die prominente Erbin der Hilton-Hotelkette, sorgte mit ihrem Auftritt für Gesprächsstoff und lenkte kurzzeitig die Aufmerksamkeit von den sportlichen Aspekten ab.
Ein glitzernder auftritt mit nachwuchs
Die 45-jährige Hilton betrat das Stadion in Los Angeles in einem atemberaubenden Outfit. Beigefarbene Overknees, glitzerndes Ensemble, Handschuhe und eine Sonnenbrille komplettierten den Look, auf dem in großen Lettern ihr Name prangte. An ihren Händen führte sie ihre Kinder Phoenix und London, was das Bild des glamourösen Familienausflugs noch verstärkte. Es war nicht ihr erster Besuch bei dieser Weltmeisterschaft – bereits am 12. Juni war sie bei dem Spiel der USA gegen Paraguay (4:1) anwesend und ließ sich auch beim Duell gegen Australien (2:0) blicken. Zuvor hatte sie stets ein US-Trikot getragen.
Doch die Freude währte nicht lange. Denn während Hilton vor der Partie noch strahlend in die Kameras lächelte, erlebten die USA eine bittere Überraschung. Das Team von Trainer Berhalter, das bis dato ungeschlagen war, musste eine unerwartete Niederlage gegen die Türkei hinnehmen.

Ein dramatisches spiel mit last-minute-tor
Die Partie verlief äußerst spannend. Nachdem die USA durch einen frühen Treffer von Trusty in Führung gegangen waren (3.), sorgte Güler für den schnellen Ausgleich (10.). Yilmaz brachte die Türkei dann in Führung (31.), bevor Berhalter den Ausgleich wiederherstellte (49.). Der entscheidende Moment kam erst in der Nachspielzeit, als Ayhan mit dem 3:2 die Türkei zum Sieg schoss (90.+8). Ein Last-Minute-Wahnsinn, der die türkischen Fans in Ekstase versetzte und die amerikanischen Hoffnungen jäh beendete.
Die Niederlage markiert die erste für die USA bei dieser Weltmeisterschaft und stellt die Frage nach ihrer weiteren Ambitionen in den Vordergrund. Während Paris Hilton ihren Auftritt genoss, bleibt für die US-Fans vorerst ein bitterer Nachgeschmack zurück. Die Euphorie im Hilton-Clan steht in krassem Gegensatz zur Enttäuschung im US-Team.
