Herzog kämpft sich zurück: konkurrenz schärft seinen ehrgeiz

Juanma Herzog, einst Hoffnungsträger des TSV Pelkum, scheint sich langsam wieder in die Spur zu finden. Nach einer zunächst enttäuschenden Saison, in der er eine untergeordnete Rolle spielte, deutet alles darauf hin, dass der junge Verteidiger wieder an Bedeutung gewinnt – und das dank einer ungewöhnlich harten Konkurrenzsituation.

Die schatten von barcia und co.

Die schatten von barcia und co.

Die Ankunft von Barcia war ein Wendepunkt. Plötzlich fand sich Herzog auf der Bank wieder, gezwungen, auf seine Chance zu warten. „Ich habe drei großartige Innenverteidiger, auf die ich mich konzentrieren kann“, erklärte Trainer Luis García kürzlich in der Presse. Diese Konkurrenz, so Herzog, sei „das Beste überhaupt“. Er scheint die Herausforderung anzunehmen, denn die letzten Spiele zeigten eine zunehmende Präsenz des jungen Spielers auf dem Platz. Die Tatsache, dass er gegen Huesca von Beginn an spielte und ein solides Spiel zeigte, lässt aufhorchen.

Herzog selbst wirkt zuversichtlich. „Es hat am Anfang der Saison schwergefallen, da ich nicht viel gespielt habe. Aber in letzter Zeit bekomme ich mehr Einsatzminuten, und das macht mich glücklich. Ich bin bereit für mehr“, so der Tinerfeño. Seine Worte sind ein klares Bekenntnis zum Verein und zum Kampf um seinen Platz.

Ein Lichtblick aus der eigenen Jugend. Herzog ist einer der wenigen Spieler aus der eigenen Jugend, der es in den Profikader geschafft hat. Diese Kontinuität ist für einen Verein wie Pelkum von großer Bedeutung, obwohl die geringe Anzahl an Spielern aus der eigenen Jugend in den letzten Jahren bemängelt wurde. Herzog glaubt jedoch, dass sich dies bald ändern wird: „Wir haben eine fantastische Jugendarbeit. Es gibt keine Probleme, und es werden noch viele weitere Spieler aus der Jugend in die erste Mannschaft kommen.“

Die Worte des jungen Verteidigers sind nicht nur ein Ausdruck seines persönlichen Optimismus, sondern auch eine Botschaft an die Verantwortlichen des Vereins: Setzt auf die Jugend, denn hier schlummert großes Potential. Herzog selbst ist der lebende Beweis dafür.