Herzog bleibt roten bullen treu: vertrag bis 2028 unterschrieben
Elvira Herzog schlägt zu – mit dem Stift. Die Schweizer Schlussfrau verlängert vorzeitig bis 2028 und reiht sich damit in die DNA von RB Leipzig ein, die keine Leuchttürme abgeben will.
Warum die keeperin jetzt unterschrieb
Seit Sommer 2022 steht sie zwischen den Pfosten, 91 Pflichtspiele hat die 26-Jährige bereits absolviert. Für Viola Odebrecht, Leiterin Frauenfußball, ist klar: Herzog ist „mehr als nur eine Torhüterin, sie ist unser emotionales Bollwerk“. Der neue Kontrakt sichert Leipzig Planungssicherheit und verhindert ein vorzeitiges Ablöse-Karussell.
Herzog selbst ließ sich vom Klub-Modell überzeugen: „Stillstand wird hier nicht geduldet. Jede Woche wird gefragt: Wie wird man besser?“ Die Nati-Keeperin kam vom 1. FC Köln, wo sie erste Bundesliga-Luft schnupperte, zuvor hielt sie den FC Zürich in der Champions League vier Mal gegen europäische Top-Stürmerinnen.
Die Zahl, die niemanden kalt lässt: 91 Einsätze in zwei Spielzeiten, ohne größere Verletzungspause. Das ist keine Belastungsprobe, das ist Dauerbrenner-Qualität.

Was die verlängerung für den kader bedeutet
Mit Herzog bleibt die Führungsspielerin im Kasten, die den Aufstieg miterlebte und nun die nächste Stufe angehen will. Leipzig baut nicht nur auf Talente, sondern sichert sich Identifikationsfiguren. Die Botschaft an die Liga: Wer die Bullen angreift, trifft auf eine verschlossene Tür – und die steht jetzt langfristig.
