Havertz-schock vor der wm? arteta gibt vorsichtige entwarnung

Ein Raunen ging durch die Fußballwelt, als Kai Havertz im Spiel gegen Newcastle United plötzlich auf dem Rasen zusammenbrach. Der Offensivstar von Arsenal, der gerade erst seine Form wiedergefunden hatte, musste verletzt vom Feld. Nun scheint es, als wäre der Schock doch nicht so schlimm, aber die Sorge um seinen WM-Traum bleibt bestehen.

Leichte muskelverletzung – reicht das aus?

Leichte muskelverletzung – reicht das aus?

Die Partie gegen Newcastle endete mit einem knappen 1:0-Sieg für Arsenal, doch der Sieg schmeckt im Mund bitter. Kai Havertz, der mit einer präzisen Ecke das Tor von Eberechi Eze vorbereitet hatte, musste sich kurz vor der Pause auf dem Spielfeld setzen und wurde im Leistenbereich behandelt. Ein Schreck für alle Gunners-Fans und vor allem für Bundestrainer Julian Nagelsmann, der sich in Kürze ein Bild von seinen WM-Kandidaten machen muss.

Trainer Mikel arteta versicherte nach dem Spiel, dass es sich lediglich um eine leichte Muskelverletzung handele. „Havertz und Eze haben leichte Muskelprobleme – wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist. Wir werden sehen, ob sie am Mittwoch gegen Eindhoven spielen können“, so Arteta. Diese Aussage lässt zumindest vorsichtig optimistisch werden, birgt aber auch die Gefahr, dass die Verletzung sich als schwerwiegender herausstellt.

Die Vorgeschichte ist alarmierend: Havertz hatte in der Hinrunde aufgrund einer Knieverletzung komplett gefehlt und auch im Februar zwang ihn eine weitere Muskelverletzung zu einer längeren Pause. Seine Rückkehr war ein Lichtblick, doch nun droht erneut ein Rückschlag. Thomas Hitzlsperger, Sky-Experte, brachte die Bedenken auf den Punkt: „Wieder eine Verletzung. Das ist dieses permanente Auf und Ab. Du kommst zurück, spielst ein paar Spiele und bist dann wieder verletzt. Das Vertrauen in den eigenen Körper schwindet.“

Die Sorge ist nicht nur bei Arsenal-Fans groß. Auch Julian Nagelsmann wird die Situation mit Argwohn beobachten. Denn gerade vor der WM ist jeder Ausfall ein schwerer Schlag. Der Ausfall von Serge Gnabry, der sich ebenfalls eine schwere Verletzung zugezogen hat, hat bereits für Ernüchterung gesorgt. Seine Ausfallzeit wird auf drei bis vier Monate geschätzt – ein herber Verlust für die deutsche Nationalmannschaft.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die medizinische Abteilung von Arsenal wird Havertz genauestens untersuchen, um die Schwere der Verletzung festzustellen und einen realistischen Zeitplan für seine Rückkehr zu erstellen. Bis dahin bleibt die Ungewissheit – und die Hoffnung, dass der Traum von der WM für Kai Havertz nicht geplatzt ist.