Handball-WM-Debakel: Frauen-Team siegt, aber wer hat’s gesehen?! DHB-Boss tobte!

Deutschland gewinnt auftaktspiel – fast unbemerkt!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat zwar das Eröffnungsspiel der Handball-Weltmeisterschaft gegen Island mit 32:25 gewonnen, doch der Triumph fand kaum Beachtung. Nur rund 6.000 Fans in der Stuttgarter Porsche Arena waren live dabei. Dieser Umstand hat DHB-Boss Andreas Michelmann (66) zur Weißglut getrieben, der nun scharf die öffentlich-rechtlichen Sender kritisiert. Es ist eine bittere Pille für das Team und einen schlechten Start in die WM.

Michelmann wettert: „schande, tiefschlag, monokultur!“

Michelmann wettert: „schande, tiefschlag, monokultur!“

In einem Gespräch mit SPORT BILD ließ Michelmann seiner Frustration freien Lauf. Er sprach von einer „Schande“, einem „Tiefschlag“ und einer „Monokultur“ im deutschen Fernsehen. Die fehlende Berichterstattung der ARD und ZDF bei der Frauen-WM wird als fatale Entwicklung für den Sport angesehen. Michelmann fordert mehr Aufmerksamkeit und eine gerechtere Repräsentation des Frauenhandballs im öffentlichen Raum.

„Blinde kuh“ bei em-challenge: handball-star sorgt für lacher!

„Blinde kuh“ bei em-challenge: handball-star sorgt für lacher!

Neben den ernsthaften Problemen rund um die TV-Übertragung sorgte ein Handball-Star für einen humorvollen Moment. Bei einer kuriosen Challenge wurde er mit der Bezeichnung „Blinde Kuh“ konfrontiert – ein unerwartetes Highlight inmitten der WM-Debatten. Die Details der Challenge sind noch unklar, aber das Video sorgt im Netz für Gesprächsstoff.

Dhb-mädels wollen mehr als nur handball zeigen

Dhb-mädels wollen mehr als nur handball zeigen

Die Handball-Nationalspielerinnen wollen bei dieser WM nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch den gesamten Frauen-Sport in Deutschland in den Fokus rücken. Ziel ist es, Fans zu begeistern und den Nachwuchs zu fördern. Doch wie soll das gelingen, wenn die Spiele nur über einen kostenpflichtigen Stream auf Sporteurope.tv (15,99 Euro für alle 108 Spiele) zu sehen sind? Die Frage beschäftigt die Spielerinnen und Verantwortlichen.

„Ohne free-tv kennt der nachwuchs nur juri knorr“: trainer gaugisch schockiert

„Ohne free-tv kennt der nachwuchs nur juri knorr“: trainer gaugisch schockiert

Bundestrainer Markus Gaugisch (52) teilt Michelmanns Sorge. Er betont, dass die öffentliche Wahrnehmung entscheidend ist. „Natürlich würden uns die öffentlich-rechtlichen Sender guttun. Je größer die Reichweite, desto besser“, so Gaugisch. Er erinnert sich daran, dass nach den Olympischen Spielen plötzlich alle Mädchennamen des Teams kannten, nachdem sie im Fernsehen zu sehen waren. Das schaffe Vorbilder und inspiriere den Nachwuchs.

Spielerinnen äußern sich zur kritik: „wir müssen punkten, um wahrgenommen zu werden!“

Emily Vogel (27) betont, dass die Spielerinnen sich mehr mediale Präsenz wünschen, nicht nur im Handball, sondern im gesamten deutschen Sport. Kapitänin Antje Döll (37) stimmt zu: „Schon vor dem Spiel war ich der Meinung, dass wir sehenswert sind.“ Alina Grijseels (7 Tore gegen Island) sagt: „Wir haben mit dem Auftakt die beste Werbung gemacht. Wir hoffen, dass der Druck auf die TV-Anstalten steigt und sich die Situation in Zukunft ändert.“

Tabellarische übersicht: tv-übertragung der handball-wm

SpielÜbertragungKosten
Live-SpieleSporteurope.tv15,99 Euro (für alle 108 Spiele)
Einige SpieleZeitversetzt im Free-TVKostenlos