Handball-wechselbomben: stankovic in die champions league, dramac nach zwickau!
Die Handball-Szene in Deutschland und Europa steht Kopf! Österreichs Nationalspielerinnen Eleonora Stankovic und Kristina Dramac wechseln zu neuen Vereinen und sorgen für aufregende Dynamiken in den jeweiligen Ligen. Während Stankovic einen gewaltigen Sprung in ihre Karriere macht, wählt Dramac einen neuen Weg in der Bundesliga.
Stankovic: vom zweitligisten in die europäische elite
Für die 23-jährige Flügelspielerin Eleonora Stankovic geht ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Nach nur einer Saison beim HC Rödertal in der 2. Handball-Bundesliga unterschreibt sie einen Vertrag beim slowenischen Serienmeister Krim Ljubljana, der in der kommenden Saison in der champions league vertreten sein wird. „Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, fühlt sich alles noch ein wenig surreal an“, so Stankovic über ihre Erfahrungen bei der letzten Weltmeisterschaft, wo sie erstmals im österreichischen Nationalteam spielte. „Es war ein unglaublich prägender Punkt für mich und eine tolle Erfahrung, auf internationalem Parkett zu stehen und meinen Teil zu einem erfolgreichen Turnier beitragen zu dürfen.“
Dieser Wechsel ist für Stankovic mehr als nur der nächste Karriereschritt. Sie wird Teil eines Teams, das seit Jahren zu den europäischen Spitzenklubs gehört. Andreas Baier, sportlicher Leiter des HC Rödertal, sieht den Wechsel gelassen: „Es entspricht unserer Vereinsphilosophie, junge Spielerinnen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Wir wollen kein Hemmschuh sein, wenn sich eine solche Tür öffnet.“

Dramac wählt deutschland: wechsel nach zwickau
Auch Kristina Dramac sorgt für eine Überraschung. Die Rückraumspielerin verlässt den kroatischen Meister Podravka Vegeta Koprivnica und schließt sich dem BSV Sachsen Zwickau an. „Ich habe mich nach einem neuen Verein umgesehen und hatte einige Optionen. Nach den ersten Gesprächen mit Zwickau stand meine Entscheidung rasch fest. Ich freue mich darauf, erstmals in meiner Karriere in Deutschland zu spielen“, erklärte Dramac.
Mit den Verpflichtungen von Stankovic und Dramac präsentieren Krim Ljubljana und BSV Sachsen Zwickau zwei österreichische Spielerinnen, die ihre Teams ungemein verstärken werden. Krim setzt mit Philomena Egger bereits auf eine weitere österreichische Flügelzange. Die Bundesliga bekommt mit Dramac eine erfahrene Rückraumspielerin hinzu, die für neue Impulse sorgen dürfte. Die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren, und es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren Wechsel und Entwicklungen die Handball-Welt noch bereithält.
Die österreichischen Spielerinnen ebnen sich den Weg zu neuen Horizonten – ein Zeichen für die wachsende Attraktivität des Handballsports und die zunehmende Professionalisierung des Frauenhandballs.
