Handball-playoffs: kadetten schaffhausen als titel-abräumer?
Die Schweizer Quickline Handball League hat ihre reguläre Phase abgeschlossen, und die Spannung im Kampf um die Meisterschaft ist kaum zu überbieten. Acht Top-Teams liefern sich ab sofort ein erbittertes Kräftemessen im Viertelfinale, während in den Play-outs der Klassenverbleib auf dem Spiel steht. Doch eines ist klar: Die Kadetten Schaffhausen präsentieren sich als der aussichtsreichste Kandidat für den Titelgewinn.

Dominanz in der gruppenphase: schaffhausen im vorteil
Mit beeindruckenden 25 Siegen aus 27 Spielen demonstrierten die Kadetten in der Gruppenphase ihre Überlegenheit. Ihre Gegner im Viertelfinale, der GC Amicitia Zürich, konnte sich dank eines knappen 33:32-Sieges gegen Stäfa gerade noch so für die Playoffs qualifizieren. Das Duell zwischen Schaffhausen und Zürich verspricht packende Handball-Momente.
Doch es gibt auch andere spannende Konstellationen. Der HC Kriens-Luzern gilt gegen den RTV 1879 Basel als klarer Favorit, während Pfadi Winterthur sich ein hartes Stück Arbeit gegen St. Otmar St. Gallen verspricht. Das letzte Viertelfinale zwischen BSV Bern und Wacker Thun könnte den Ausschlag geben, denn beide Teams haben in der Hauptrunde die gleiche Punktzahl erreicht, wobei Bern das bessere Torverhältnis aufweist und somit im Falle eines entscheidenden fünften Spiels den Heimvorteil hätte.
Die Play-outs hingegen sind geprägt von der Angst vor dem Abstieg. HSC Suhr Aarau und Handball Stäfa kämpfen hier um jeden Punkt, um den sicheren Verbleib in der Liga zu gewährleisten. Es wird ein Kampf der Nerven, bei dem sich die Teams in keine Blöße geben dürfen.
Yari Prince von den Kadetten Schaffhausen blickt dennoch optimistisch in die Playoffs: „Es geht in jedem Spiel um alles. Es bringt uns nun nichts mehr, mit großem Vorsprung Erster geworden zu sein.
