Handball-em: deutschlands finale-niederlage und der blick nach vorn
- Enttäuschung in herning – dänemark krönt sich zum europameister
- Golla und knorr starke werfer, aber nicht genug
- Kapitän golla blickt positiv trotz niederlage
- Junge mannschaft mit großem potenzial
- Wolff: „in zwei, drei jahren sind wir vielleicht die mannschaft, die es zu schlagen gilt“
- Heim-wm 2025 als nächste große chance
- Weitere ergebnisse und informationen
Enttäuschung in herning – dänemark krönt sich zum europameister
Die deutsche Handballnationalmannschaft musste sichim Finale der Europameisterschaft in Herning dem Titelverteidiger Dänemark mit 27:34 (16:18) geschlagen geben. Trotz eines kämpferischen Auftritts reichte es nicht, um die dänische Dominanz zu brechen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason zeigte Moral, doch die individuelle Klasse der Dänen war letztlich ausschlaggebend.

Golla und knorr starke werfer, aber nicht genug
Herausragende Werfer auf deutscher Seite waren Johannes Golla und Juri Knorr, die jeweils fünf Tore erzielten. Auch Marko Grgic trug mit fünf Treffern zum deutschen Angriff bei. Dennoch konnte das DHB-Team die starke dänische Defensive nicht ausreichend durchbrechen und die zahlreichen Fehlwürfe vermeiden. Die 26:39-Niederlage im Olympiafinale 2024 konnte nicht vergessen werden.

Kapitän golla blickt positiv trotz niederlage
Trotz der Enttäuschung zeigte sich Kapitän Johannes Golla stolz auf die Leistung seines Teams. „Ich bin stolz auf die Leistung, auf das ganze Turnier. Wir haben uns auch heute nicht aufgegeben“, so Golla nach dem Spiel. Er betonte, dass das Ergebnis höher ausfällt, als es der Spielverlauf vermuten lässt. Golla wurde zudem ins All-Star-Team des Turniers gewählt.
Junge mannschaft mit großem potenzial
Die deutsche Mannschaft verfügt über ein junges und talentiertes Kader. Elf Spieler im Team sind 25 Jahre oder jünger, darunter vielversprechende Talente wie Juri Knorr, Julian Köster und die Junioren-Weltmeister um Renars Uscins. Dies lässt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.

Wolff: „in zwei, drei jahren sind wir vielleicht die mannschaft, die es zu schlagen gilt“
Torwart Andreas Wolff, mit 34 Jahren ein erfahrener Leistungsträger, äußerte sich optimistisch. „Die Mannschaft hat so ein Entwicklungspotenzial, dass wir in zwei, drei Jahren vielleicht die Mannschaft sind, die es zu schlagen gilt“, sagte Wolff. Er ist überzeugt, dass die deutsche Mannschaft in Zukunft noch öfter im Finale gegen Dänemark stehen wird.

Heim-wm 2025 als nächste große chance
Der Fokus liegt nun auf der Handball-Weltmeisterschaft 2025 in Deutschland. Die DHB-Auswahl hat bei der EM gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg ist und mit kleinen Verbesserungen den ganz großen Wurf schaffen kann. Die Fans dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt.
Weitere ergebnisse und informationen
| Team | Ergebnis |
|---|---|
| Deutschland | 27 |
| Dänemark | 34 |
Quelle: hessenschau HR Handball
