Handball-em 2026: deutsche frauen gleich mit top-duell!

Kattowitz und Bratislava richten die Handball-Europameisterschaft 2026 aus – und die Gruppenphase verspricht Spannung pur! Für das deutsche Nationalteam beginnt das Turnier bereits am 4. Dezember mit einem Kräftemessen gegen Schweden. Ein Auftakt nach Maß, der direkt die Messlatte hochlegt.

Die auslosung: ein tanz der losfee

Die auslosung: ein tanz der losfee

Die Auslosung in Kattowitz war ein Fest für die Fans. Katarzyna Cygan (Polen), Silvie Polaskova (Tschechien), Barbora Lancz (Slowakei) und Elif Sila Aydin (Türkei) hatten die Ehre, die Gruppenzugehörigkeit der Mannschaften zu bestimmen. Dabei kam es nicht nur zur Festlegung der Gruppen, sondern auch zur Erstellung des Turnierweges – ein entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf des Turniers.

Die DHB-Auswahl wird in Gruppe F in Bratislava antreten und muss sich dort gegen Schweden, Serbien und die Slowakei behaupten. Die schwedische Mannschaft, aktuell im Umbruch, stellt dabei gleich den ersten Test. Das Team von Markus Gaugisch kann sich glücklich schätzen, lediglich einen Umzug zur Hauptrunde nach Kattowitz antreten zu müssen. Die Gruppengegner scheinen aus deutscher Sicht durchaus machbar, wenngleich ein frühes Duell gegen die skandinavische Auswahl eine Standortbestimmung verspricht.

Besonders interessant: Österreich startet ebenfalls am 4. Dezember in Brünn und trifft dabei auf Kroatien, eine nominell machbare Aufgabe. Die Niederlande, als Gruppenfavorit, werden sicher ein hartes Brocken für die österreichische Mannschaft darstellen. Neben Deutschland sind Frankreich und die Niederlande weitere Halbfinalisten der letzten Weltmeisterschaft, die in dieser Turnierhälfte vertreten sind.

Die anderen Gruppen bieten ebenfalls hochinteressante Partien. Die Gruppe C, mit Dänemark und Spanien als Favoriten, wird einen langen Weg nach Cluj-Napoca auf sich nehmen. Dort werden Titelverteidiger Norwegen, Gastgeber Rumänien und die Schweiz um den Einzug in die Hauptrunde kämpfen. In Oradea, nahe der ungarischen Grenze, wird der EM-Dritte Ungarn mit Montenegro und Deutschlands Qualifikationsgegner Slowenien um das Weiterkommen wetteifern.

Die Vorrundengruppen im Überblick:

  • Gruppe A (Oradea/ROU): Ungarn, Montenegro, Slowenien, Island
  • Gruppe B (Cluj-Napoca/ROU): Norwegen, Rumänien, Schweiz, Nordmazedonien
  • Gruppe C (Antalya/TUR): Dänemark, Spanien, Türkei, Griechenland
  • Gruppe D (Brünn/CZE): Niederlande, Tschechien, Österreich, Kroatien
  • Gruppe E (Kattowitz/POL): Frankreich, Polen, Färöer, Ukraine
  • Gruppe F (Bratislava/SVK): Schweden, Deutschland, Slowakei, Serbien

Die Hauptrunden werden die Spannung weiter erhöhen, wobei die besten Teams der Vorrunde in zwei Gruppen um den Einzug ins Finale kämpfen werden. Die finale Entscheidung fällt am 20. Dezember in Kattowitz. Die Handball-EM 2026 verspricht ein handballerisches Fest zu werden, das die Fans begeistern wird.