Davos gegen fribourg: ein blick zurück ins jahr 2015 – als von arx den titel perfekt machte
Ein Duell zweier Traditionsclubs, verbunden mit der Hoffnung auf einen historischen Titelgewinn: Der HC Davos empfängt heute den HC Fribourg-Gotteron. Doch bevor die Partie beginnt, lohnt ein Blick zurück auf das letzte Finalduell der beiden Teams, das 2015 in Davos entschieden wurde. Ein Wiedersehen mit Spielern, die Legendenstatus erlangten, und Momenten, die in die Geschichte eingingen.
Die trainer – del curto und kossmann: zwei unterschiedliche führungsstile
Arno Del Curto führte den HCD damals mit stahlharter Hand zum sechsten Meistertitel seiner Trainerkarriere. Der erfahrene Coach bewies taktisches Geschick und die Fähigkeit, sein Team in entscheidenden Momenten zu Höchstleistungen zu motivieren. Sein Gegenüber, Hans Kossmann, hatte in Fribourg eine solide Mannschaft aufgebaut, die das Finale erreichte, letztendlich aber dem stärkeren Davos unterlag. Kossmanns Engagement bei den ZSC Lions später zeigte, dass er trotz des Rückschlags in der National League weiterhin ein gefragter Mann ist.
Leonardo Genoni, damals Davoser Nummer eins, demonstrierte seine Klasse und trug maßgeblich zum Erfolg bei. Seine Konstanz im Tor war ein entscheidender Faktor. Im Gegensatz dazu kämpfte Benjamin Conz in Fribourg um seine Position, zeigte aber ebenfalls beeindruckende Leistungen.

Die verteidiger – du bois, forster und die abgänge
Félicien Du Bois und Beat Forster waren 2015 feste Säulen in der Davoser Defensive. Du Bois’ entscheidender Penalty im dritten Spiel gegen die ZSC Lions ist legendär. Forster beendete 2015 seine Karriere als Meister, ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Laufbahn. Seine Erfahrung und sein Engagement fehlen dem HCD heute. Der Abgang von Shawn Heins, einem rauen Kämpfer in Fribourg, hinterließ ebenfalls eine Lücke.

Die stürmer – von arx’ märchenabschluss und die leistungsträger
Reto von Arx krönte seine Karriere mit dem Meistertitel und erzielte im entscheidenden fünften Spiel den Siegtreffer. Ein perfekter Abschluss einer langen und erfolgreichen Laufbahn. Perttu Lindgren und Marcus Paulsson waren in den Playoffs die treffsichersten Davoser. Die Leistung von Andrey Bykov in Fribourg, der in der Regular Season einen Punkt pro Spiel erzielte, darf nicht vergessen werden. Auch Simon Gamache, einst eine feste Größe in Fribourg, zeigte damals sein Können.
Die Erinnerungen an 2015 sind lebendig. Ein Finale voller Dramatik, Emotionen und unvergesslicher Momente. Ob die Spieler von heute an die Leistung ihrer Vorgänger anknüpfen können, wird sich zeigen. Doch eines ist sicher: Das Duell zwischen Davos und Fribourg ist stets ein Spektakel, das Eishockey-Fans auf der ganzen Welt begeistert.
