Handball-damen: em-ticket gelöst – jetzt zählt der stolz!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat ihre Qualifikation für die Europameisterschaft 2026 bereits perfekt gemacht. Doch statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, gilt es nun, die letzten Partien der Qualifikationsrunde mit der gleichen Leidenschaft und Konzentration anzugehen. Ein klares Ziel: Die Gruppe ohne Punktverlust zu beenden.

Reise nach nordmazedonien: keine leichte aufgabe

Am Mittwochabend (18 Uhr) reist das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch nach Nordmazedonien, um das vorletzte Spiel der Qualifikationsgruppe anzutreten. Nach vier Siegen aus vier Spielen steht der EM-Einzug in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei (3. bis 20. Dezember 2026) bereits fest. Doch das Team will sich nicht mit dem Erreichen des Ziels zufrieden geben. Die Spielerinnen sind motiviert, ihre starke Leistung zu bestätigen und die weiße Weste in der Qualifikation zu bewahren.

Das Hinspiel gegen Nordmazedonien im Oktober 2025 deutete bereits auf eine klare Überlegenheit der deutschen Mannschaft hin (34:18). Nur im März bot Slowenien zumindest ansatzweise Paroli. Die Herausforderung besteht darin, diese Dominanz nun auch in Nordmazedonien zu zeigen und sich auf den letzten Test gegen Belgien vorzubereiten.

Personelle veränderungen im dhb-team

Personelle veränderungen im dhb-team

Trainer Gaugisch muss jedoch auf einige Stammkräfte verzichten. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus. Für sie rücken Katharina Filter und Lena Degenhardt ins Team. Ein besonderes Highlight ist die Einladung von Alina Grijseels, die ursprünglich nur im Spiel gegen Belgien zum Einsatz kommen sollte. Mit Chiara Rohr, Jana Walther und Aylin Bornhardt wurden zudem drei Spielerinnen aus der U19-Europameistermannschaft nominiert – ein Zeichen des Vertrauens in die jungen Talente.

Wie Antje Döll, Kapitänin und Kreisläuferin, bemerkte: „Es werden interessante Spiele, die hoffentlich nicht zu spannend werden.“ Das Team ist bereit, diese Herausforderung anzunehmen und das Turnier mit einem weiteren Sieg abzuschließen. Die EM-Qualifikation ist zwar sicher, doch der Stolz und die Ehre der deutschen Handball-Nationalmannschaft stehen auf dem Spiel.

Die Zahlen sprechen für sich: Vier Spiele, vier Siege, eine beeindruckende Bilanz, die den Weg zur EM ebnet. Jetzt zählt es, diesen Schwung mitzunehmen und in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei zu glänzen.