Handball-damen: em-ticket gebucht – doch auftakt in nordmazedonien zählt!
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen steht bereits fest in der erweiterten Runde der EM 2026. Doch die Spielerinnen von Bundestrainer Markus Gaugisch wollen sich den bevorstehenden Wettbewerb in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei nicht mit einem müden Schulterzucken erkämpfen. Das Auswärtsspiel gegen Nordmazedonien am Mittwochabend (18 Uhr) ist der nächste Schritt, um die beeindruckende Qualifikation zu krönen.
Ein blick zurück: dominanz in der qualigruppe
Bisher ist die Bilanz der DHB-Frauen in der Qualifikation makellos: Vier Spiele, vier Siege. Ein komfortabler Vorsprung, der es erlaubt, auch einmal durchzuatmen. Das Hinspiel gegen Nordmazedonien deutete bereits auf die Kräfteverhältnisse hin: Ein klarer 34:18-Erfolg. Doch der Fokus liegt nun auf der Perfektionierung des Spiels und der Vorbereitung auf die anspruchsvollen Aufgaben, die im Dezember auf die Mannschaft warten.
Keine Spanne für Fehler: Bundestrainer Gaugisch hat sich ein klares Ziel gesetzt: Die „weiße Weste“ in der Qualifikation soll unbedingt gewahrt bleiben. Auch das letzte Spiel gegen Belgien (Sonntag, 18 Uhr) wird mit voller Konzentration angegangen. Ein Zeichen an die Konkurrenz und eine Bestätigung der eigenen Stärke.

Personelle veränderungen im kader
Doch die Vorbereitung verläuft nicht ohne Herausforderungen. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus. Eine Chance für Katharina Filter und Lena Degenhardt, sich im internationalen Umfeld zu beweisen. Alina Grijseels, ursprünglich nur für das Spiel gegen Belgien vorgesehen, wird nun doch schon in Nordmazedonien zum Einsatz kommen. Eine taktische Entscheidung, die zeigt, wie ernst es Gaugisch mit dem amtierenden Weltmeistertitel ist.
Die drei Spielerinnen Chiara Rohr, Jana Walther und Aylin Bornhardt, die im Vorjahr bei der U19-EM brillierten, komplettieren den Kader. Eine Mischung aus erfahrenen Leistungsträgerinnen und jungen Talenten, die das Team mit frischem Wind versorgt. Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Elemente wird entscheidend sein für den Erfolg in den kommenden Spielen.
Die deutsche Mannschaft reist als klarer Favorit nach Nordmazedonien, doch die Spielerinnen sind sich bewusst, dass sie alles geben müssen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Die Qualifikation ist zwar sicher, doch der Hunger nach weiteren Erfolgen ist ungebrochen. Die EM 2026 wird ein Fest für den deutschen Handball, wenn die Mannschaft ihre aktuelle Form bestätigt.
