Handball-bundesliga: transferfenster schließt bald – flensburg reagiert auf jörgensen-aus

Hbl-rückkehr aus der em-pause und transferschluss

Die Handball-Bundesliga (HBL) kehrt nach der Europameisterschaft in dieser Woche zurück. Bevor es jedoch wieder losgeht, reagierte die SG Flensburg-Handewitt am vergangenen Wochenende auf das Saisonende von Lukas Jörgensen. Solche Nachverpflichtungen sind jedoch nicht mehr lange möglich. Ein entscheidender Punkt für viele Vereine: Wann schließt das Transferfenster im Handball eigentlich?

Adin faljic verstärkt die sg flensburg-handewitt

Adin faljic verstärkt die sg flensburg-handewitt

Die SG Flensburg-Handewitt hat sich überraschend die Dienste von Adin Faljic gesichert. Der bosnische Nationalspieler kommt vom kroatischen Champions-League-Teilnehmer RK Zagreb. Dieser Transfer zeigt, dass im Handball, zumindest im Winter, noch einige Möglichkeiten bestehen, den Kader zu verstärken. Im Fußball sieht es diesbezüglich deutlich strenger aus.

Der unterschied zum fußball: kein sommer-transferfenster im handball

Im deutschen Fußball haben Vereine im Sommer zwei Monate Zeit, um sich für die neue Saison zu rüsten. Das Transferfenster öffnet am 01. Juli und schließt am 01. September. Danach können nur noch vereinslose Spieler verpflichtet werden. Im Handball ist die Situation anders. Hier gibt es, zumindest im Sommer, kein festes Transferfenster. Transfers sind theoretisch also jederzeit möglich.

Das wintertransferfenster der hbl: deadline am 15. februar

Allerdings gibt es auch in der HBL ein Wintertransferfenster. Dieses schließt am 15. Februar. Danach können ebenfalls nur noch vertragslose Spieler verpflichtet werden, die bis dahin noch nicht in einem Pflichtspiel zum Einsatz gekommen sind. Die Vereine haben also noch etwa eine Woche Zeit, um ihre Teams für den Saisonendspurt zu verstärken.

Beispiele aus der vergangenheit: hc erlangen als profiteur

In der vergangenen Saison nutzte vor allem der HC Erlangen diese Möglichkeit. Mitte Dezember wechselte Viggo Kristjansson vom SC DHfK Leipzig nach Franken. Im Gegenzug ging Stephan Seitz den umgekehrten Weg. Zuvor gab es Ende November bereits einen spektakulären Torhüter-Tausch. In der Winterpause verpflichtete der HCE zudem Milos Kos.

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