Handball-bomben: stankovic in die champions league, dramac nach zwickau!
Die Handball-Szene in Deutschland und Europa steht Kopf! Während die deutsche Nationalmannschaft der Frauen in ihrer Länderspielpause verweilt, tun sich auf dem Transfermarkt aufregende Dinge. Österreichische Talente wechseln in deutsche Klubs und internationale Top-Teams – ein Umbruch, der die Fans begeistern wird.
Stankovic wagt den sprung in die königsklasse
Eleonora Stankovic, Leistungsträgerin von HC Rödertal, leistet sich einen echten Karrieresprung. Die 23-jährige Flügelspielerin wird künftig für den slowenischen Serienmeister Krim Ljubljana in der champions league stürmen. Ein Wechsel, den sie selbst als „mehr als nur den nächsten Karriereschritt“ bezeichnet. Die gebürtige Österreicherin, die im vergangenen Jahr von Hypo Niederösterreich nach Sachsen gewechselt war, blickt auf ihre WM-Teilnahme im Dezember zurück: „Es war ein Traum, auf dieser internationalen Bühne zu spielen und meinen Beitrag zu leisten.“
Andreas Baier, sportlicher Leiter des HC Rödertal, betont: „Es entspricht unserer Vereinsphilosophie, junge Spielerinnen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Wir wollen kein Hemmschuh sein, wenn sich eine solche Tür öffnet.“ Eine Ansicht, die von der Chance geprägt ist, eine talentierte Spielerin in die Weltklasse zu entlassen.

Dramac verstärkt den angriff der bsv sachsen zwickau
Nicht nur die Offensive von Krim Ljubljana bekommt Zuwachs aus Österreich. Kristina Dramac wechselt vom kroatischen Meister Podravka Vegeta Koprivnica zur BSV Sachsen Zwickau. Die Rückraumspielerin freut sich auf ihre erste Erfahrung im deutschen Handball-Oberhaus: „Ich hatte einige Optionen, aber nach den ersten Gesprächen mit Zwickau stand meine Entscheidung schnell fest.“ Die 28-Jährige gilt als torgefährliche Verstärkung für die Zwickauerinnen.
Philomena Egger, die bereits seit 2024 bei Krim Ljubljana aktiv ist, bildet nun gemeinsam mit Stankovic eine österreichische Flügelzange. Das Versprechen auf temporeichen und attraktiven Handball ist damit mehr als nur eine vage Hoffnung. Die Transfers zeigen, dass der deutsche Handball-Markt weiterhin eine Anlaufstelle für ambitionierte Spielerinnen aus dem In- und Ausland ist.
Die Verantwortlichen beider Klubs scheinen sich einig zu sein: Talentförderung und die Bereitschaft, Spielerinnen den Weg an die Weltspitze zu ermöglichen, zahlen sich aus. Die kommenden Partien werden zeigen, ob sich die Investitionen in die neuen Spielerinnen in Form von Titeln und Erfolgen niederschlagen.
