Handball em: silber ist erst der anfang – dhb-team verspricht gold für die heim-wm

Silber in dänemark: der traum ist noch nicht aus!

Kaum 24 Stunden nach der bitteren Niederlage im EM-Finale gegen Dänemark blickt das deutsche Handballteam bereits voller Zuversicht auf die Heim-WM 2027. Eines ist klar: In Deutschland soll es endlich Gold geben! Die Zukunft sieht rosig aus, und die Stimmung im Team ist trotz des verlorenen Finales hervorragend. Der Silbermedaillen-Schmerz verflog mit Rindfleisch, Pommes und Bier – und einem festen Entschluss.

Ein schwur im „humleshok“: wir schlagen dänemark zu hause!

Ein schwur im „humleshok“: wir schlagen dänemark zu hause!

Im gemütlichen Ambiente des Restaurants „HumleShok“ ließen Torwart-Titan Andreas Wolff und seine Mitspieler die EM ausklingen und leisteten sich einen Schwur: Bei der Heim-WM soll Gold her! „Wir kommen nächstes Jahr wieder, spielen bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir da die eine oder andere vorteilhafte Situation auf unserer Seite – und schlagen dann die Dänen bei uns zu Hause im Finale“, sagte Wolff kämpferisch. Die Niederlage in Herning ist nur Ansporn für das Team.

Merz' besuch und die rückkehr des glaubens

Der Glaube kehrte schnell zurück, auch dank des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in den Katakomben der Jyske Bank Boxen. „Er hat gesagt, dass er stolz ist auf die Mannschaft, auf das Gesicht, das wir gezeigt haben“, berichtete Juri Knorr. Der Handball sei in Deutschland wieder „cool anzuschauen“, aber es gibt noch Verbesserungspotenzial. Dänemark ist die klare Messlatte, das ist allen bewusst.

Gidsel warnt: deutschland wird unser größter gegner!

Selbst Mathias Gidsel, der Denker und Lenker der dänischen Erfolgsmannschaft, zollte dem deutschen Team Respekt und äußerte sogar Bedenken. „Es macht mir ein bisschen Angst, dass sie den Heimvorteil haben nächstes Jahr“, sagte der Bundesliga-Star von den Füchsen Berlin. „Ich glaube, jetzt ist die deutsche Mannschaft unser größter Gegner.“ Diese Worte sind Balsam für die Seele beim Deutschen Handballbund (DHB).

Junge wilden und erfahrene routiniers: die perfekte mischung?

Der EM-Erfolg mit einer jungen Mannschaft schenkt Zuversicht. „Das gibt einen super Rückenwind für die Heim-WM“, sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes. „Die Mannschaft ist gefestigt und kann fünf, sechs Jahre so zusammenbleiben. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass von unten immer wieder Nachwuchs kommt und ein Konkurrenzkampf entsteht.“ Elf Spieler im deutschen EM-Team sind 25 Jahre oder jünger, darunter Juri Knorr, Julian Köster und die Junioren-Weltmeister um Renars Uscins.

Gislason: wir sind auf platz zwei gesprungen!

Bundestrainer Alfred Gislason registrierte nach EM-Siegen über Spanien, Frankreich und Kroatien: „Wir waren von der Rangliste vor vier Jahren auf Platz sechs oder sieben. Nach diesem Turnier ist die Mannschaft auf zwei.“ Er freut sich „extrem“ über die Entwicklung seines Teams, noch mehr als über die Silbermedaille. Mit Konzentration und Einsatz kann diese Mannschaft ein großer Favorit auf Medaillen werden.

Wolff: in zwei, drei jahren sind wir nicht mehr zu schlagen!

Der erfahrene Andreas Wolff, mit 34 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Karriere, formulierte es noch offensiver: „Die Mannschaft hat so ein Entwicklungspotenzial, dass wir in zwei, drei Jahren vielleicht die Mannschaft sind, die es zu schlagen gilt.“ Er ist überzeugt: „Wir werden noch öfters Finals gegen Dänemark spielen.“ Die Zukunft des deutschen Handballs ist vielversprechend – und die Fans dürfen sich auf spannende Zeiten freuen!