Hamilton enthüllt: verletzung fast karriere beendete – leclerc hofft auf gegenwind
Spielberg, Österreich – Lewis Hamilton, der frischgebackene Siegtorschütze in Barcelona, offenbarte schockierende Details über eine fast verlorene Saison 2025. Eine schwere Verletzung bei Testfahrten in Barcelona, die er lange geheim gehalten hatte, hätte seine Karriere beinahe beenden können – ein Geständnis, das nun Licht in seine herausfordernde Rückkehr auf die Erfolgsspur wirft.
Die stille tortur: hamiltons kampf gegen den schmerz
Die Bilder von Hamiltons Jubel in Barcelona vermitteln nur einen Bruchteil der Strapazen, die der siebenfachen Weltmeister hinter sich hat. „Es war hart“, gestand Hamilton am Red Bull Ring. „Ich habe mit Schmerzen gelebt.“ Bei einem heftigen Unfall während der Tests in Barcelona Ende Januar 2025 erlitt er eine schwerwiegende Bandscheibenverletzung, die einen Nerv einklemmte. Neun Wochen lang war er nahezu handlungsunfähig. „Ich konnte praktisch nichts tun“, so Hamilton.
Die Behandlung war intensiv und schmerzhaft. Chiropraktiker, Physiotherapie, Schmerzmittel, Injektionen – Hamilton schöpfte jeden Strohhalm der Hoffnung aus. „Als Pilot sitzt man nun mal ungünstig im Cockpit“, beschreibt er die besondere Belastung. „Man spürt den Schmerz eben anders.“
Doch der britische Champion gab nicht auf. Er konzentrierte sich auf den nächsten Tag, den nächsten Schritt. „Wir arbeiten als Team zusammen, geführt von der exzellenten Führung von Frédéric Vasseur“, lobte Hamilton die Zusammenarbeit im Ferrari-Team und betonte die Fortschritte am Motor, die in Österreich gezeigt wurden. „Es ist ein gutes Zeichen, aber noch nicht der endgültige Schritt.“

Leclercs blick nach vorne: hoffnung durch hamiltons sieg
Während Hamilton seine Vergangenheit hinter sich lässt, schöpft sein Teamkollege Charles Leclerc neuen Mut. Zwei enttäuschende Rennen in Monaco und Barcelona mit jeweils null Punkten haben ihn gezeichnet. „Es ist fantastisch zu sehen, wie Lewis gewinnt“, sagte Leclerc. „Das motiviert mich zusätzlich, selbst wieder auf das oberste Treppchen zu klettern.“ Er weiß, dass das Team auf dem richtigen Weg ist und dass in Maranello hart gearbeitet wird.
Leclercs Fokus liegt nun auf einem „sauberen Wochenende“, ohne die Fehler, die ihn in den letzten Rennen zurückgeworfen haben. „Wir denken noch nicht an die Meisterschaft“, erklärte er. „Es kann von Rennen zu Rennen so viel passieren. Ein großes Update von einem anderen Team kann alles auf den Kopf stellen.“ Die Ferrari-Mannschaft arbeitet mit Hochdruck an Verbesserungen und bringt kontinuierlich Updates an den Boliden an – ein Zeichen des Engagements und der Geschwindigkeit, mit der gearbeitet wird.
Die Formel 1-Welt blickt gespannt nach Spielberg. Hamilton hat bewiesen, dass er zurückkehren kann, Leclerc hofft auf eine Wende. Die Frage ist: Kann Ferrari den Schwung mitnehmen und den Kampf gegen Mercedes aufnehmen?
