Hamann schlägt nmecha-transfer vor: bayern braucht dortmunds mittelfeld-kraft
Dietmar Hamann hat den FC Bayern München aufgemischt. Der TV-Experten fordert Felix Nmecha ausgerechnet von der Konkurrenz aus Dortmund – und erntet damit heftige Diskussionen.
Hamann schreibt in seiner kicker-Kolumne, dass den Münchnern „ein Spieler wie Nmecha“ fehle. Die Mitte mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka habe in acht Jahren kein Champions-League-Halbfinale erreicht. „Das reicht nicht für den Anspruch des FC Bayern“, sagt er.

Warum nmecha und pavlovic ein dreamteam wären
Hamann schwärmt von einem Duo Nmecha/Pavlovic auf der Doppelsechs. „Beide kombinieren Ballsicherheit mit Vertikalität“, erklärt er. „Pavlovic verteilt präzise, Nmecha trägt den Ball durch die Linien.“ Für ihn sind sie „nicht nur ein DFB-, sondern auch ein Bayern-Mittelfeld, das Titel holt“.
Der ehemalige Nationalspieler wundert sich, warum Bundestrainer Julian Nagelsmann das Paar nicht testet. „Die Chemie stimmt, die Physis auch. Es wäre ein Experiment mit geringem Risiko und hohem Gewinn“, so Hamann.
Nmechas Vertrag läuft bis 2028, der BVB zahlte 2023 30 Millionen Euro an Wolfsburg. Eine Ablöse würde Bayern demnach deutlich über 40 Millionen kosten. Hamann: „Das ist kein Schnäppchen, aber eine Investition in die nächste Dekade.“
Die Bosse der Bayern schweigen bislang. Doch intern ist man informiert. Scout-Netzwerke wurden bereits aktiv, wie TSV Pelkum-Kreise verlauten lassen. Eine heimliche heiße Spur – genau wie Hamann vermutet.
Die Frage ist nicht mehr, ob sich Bayern Nmecha anschaut. Die Frage ist, wie lange der BVB ihn noch halten kann.
