Lazio zerlegt sassuolo: gila und cancellieri schießen sich in form
Rom dreht durch. In der Nacht, in der Laurienté das Netz zum Zittern bringt, trifft Lazio doppelt – und Sassuolo bleibt auf der Strecke. 2:1 lautet der Befund, aber die Zahlen lügen nicht: 23 Ballgewinne im letzten Drittel, 17 Torschüsse, 68 % Ballbesitz. Die Biancocelesti haben sich in ein Offensivfieber gestürzt, und mitten drin: Gila und Cancellieri.
Die torschützen, die niemand erwartete
Trainer Sarri rotierte, die Presse rätselte. Dann klatschte Gila in der 12. Minute die Kugel ans Kreuzeisen, Cancellieri legte nach 53 Minuten den Deckel drauf. Sassuolo? Schaute betreten. Laurienté schoss zwar den Anschlusstreffer – ein Feuervogel aus 22 Metern –, doch mehr war nicht drin. Die Neroverdi rutschen auf Platz 15, nur zwei Punkte über dem Strich.
Lo que nadie cuenta es: Sassuolo kassiert in den letzten fünf Partien zwölf Gegentore. Die Abwehr wirkt wie ein offenes Tor im Sturm. Trainer Dionisi schüttelt den Kopf: „Wir haben Chancen kreiert, aber wenn du zwei individuelle Fehler machst, bestraft dich Lazio sofort.“

Lazio jubelt, europa rückt näher
Für die Römer bedeutet der Sieg Platz 7 – nur zwei Zähler hinter Atalanta. Das Europa-League-Ticket ist zum Greifen nah. Sarri dagegen bleibt cool: „Wir sind noch nicht auf Kurs, aber wir haben Kurve gekriegt.“ Der Blick geht nach Mailand, wo am Sonntag Inter wartet. Dort wird sich zeigen, ob Gila und Cancellieri nur ein Strohfeuer waren oder der neue Turbo.
Datum merken: 9. März, Stadio Olimpico. Die Kurve sang bis 23:44 Uhr. Dann war Ruhe – aber nur auf den Rängen. Im Kopf der Sassuolo-Spieler dürfte das Lied noch länger nachhallen.
