Gwd minden sichert sich dauerbrenner sterba bis 2028 – torschützenkönig mit 81-prozent-quote
Der Rechtsaußen war noch nicht lange in Minden, da hatte er die Liga schon im Visier. Jakub Sterba traf 22-mal aus 27 Versuchen – eine Quote, die selbst DAIKIN HBL-Topstars selten erreichen. Nun unterschreibt der Tscheche vorzeitig bis 2028 und beendet alle Spekulationen um sein Herz.

Sterba bleibt, minden attackiert
Die Vertragsverlängerung kam schneller als erwartet. Geschäftsführer Nils Torbrügge lachte nicht, aber man sah ihm die Erleichterung an: „Kuba bringt Tempo, Kaltschnäuzigkeit und Erfahrung aus der EM 2026.“ Für Minden ist das mehr als ein symbolischer Akt. Mit Max Staar bildet Sterba das wohl effizienteste Rechtsaußen-Duo der Liga. 1,53 Tore pro Angriff – diese Zahl schreit nach europäischem Frühjahr.
Sterba selbst spricht mit dem Akzent eines Mannes, der weiß, dass Zahlen lügen können, aber seine nicht: „Ich fühle mich wohl, deshalb habe ich nicht lange überlegt.“ Der 29-Jährige kam vor zwölf Monaten vom ASV Hamm-Westfalen, galt als unterschätzter Vollstrecker. In Minden wurde er zum Leitwolf. 27 Würfe, 22 Treffer – das ist keine Momentaufnahme, sondern sein Standard.
Abseits der Torausbeute arbeitet Sterba wie ein Defensivspezialist. Antizipation, Zweikampf, Schnelle Mitte – seine Statistik liest sich wie ein Lehrbuch für moderne Außenspieler. GWD-Coach Aaron (Vorname genügt, jeder weiß, wer gemeint ist) schwärmt intern von „Kuba-Druck“, wenn die Abwehr umschalten muss.
Die Fans feiern ihn längst als „Mr. 81 %“, eine Mischung aus Liebling und Waffe. Die nächsten drei Jahre sind jetzt geplant, und das Mindener Ziel lautet klar: Playoffs, vielleicht mehr. Wer so effizient wirft, darf träumen. Der Rest der Liga wurde gewarnt: An der Weser zieht einer noch nach, bis 2028.
