Gudmundsson zieht nach dem platzverweis den stecker – suslov soll im fanshop einkaufen
Die Ampelkarte war erst der Anfang. Statt sich nach dem Doppel-Rot im Bentegodi zu beruhigen, schaltet Albert Gudmundsson auf Social Media den nächsten Gang.

Der isländer lädt den gegner zum einkauf ein
Die Szene war schon in der Nachspielzeit absurd: Gudmundsson und Tomas Suslov rangeln sich in Veronas Strafraum, der Schiedsrichter zückt Rot für beide. 48 Stunden später postet der Fiorentina-Stürmer ein Foto, das ihn zeigt, wie er sich aus Suslovs Griff befreit. Dazu nur drei Worte: „Easier here“ – gemeint ist der offizielle Viola-Store. Die Message: Wer meine Trikot-Nummer will, kann sie dort kaufen.
Der Post ging innerhalb von 20 Minuten auf 120 000 Likes hoch, die Kommentare spalten sich zwischen Jubel und Entrüstung. Für den Klub ist das ein Marketing-Treffer: Der Link zum Shop klickten binnen zwei Stunden 18 000 User, das ist das Dreifache eines normalen Montags.
Hellas Verona reagiert nicht öffentlich, intern ist man empört. Suslov selbst bleibt offline, doch Teamkollegen wissen: Der Slowake hatte Gudmundsson wegen eines irritierenden Ellenbogenchecks im Nacken provoziert. Die Bilder vom VAR-Bildschirm zeigen, dass Suslov zuerst zieht – aber auch der Isländer nachlegt. Beide Seiten lassen Revanchegerüchte durchsickern: Das Rückspiel in Florenz ist am 3. Mai.
Serie A-Ermittler haben das Video bereits sicher gestellt. Eine Strafe wegen „unsportlichen Verhaltens außerhalb des Platzes“ droht, doch die Gewinner stehen fest: Die Viral-Abteilung von Fiorentina hat aus einem Platzverweis einen Merchandising-Boom gemacht. Und Suslov? Der kann jetzt wählen: Weiter streiten oder eben doch shoppen gehen.
