Guardiola verlässt city: ein fußball-tsunami bahnt sich an!
Manchester – Die Fußballwelt steht Kopf: Pep Guardiola, der Maestro des modernen Fußballs, wird die Citizens am Ende dieser Saison verlassen. Ein Abschied, der nicht nur die Fans des Manchester City in Schock versetzt, sondern auch die Frage aufwirft: Wer füllt das Vermächtnis des Katalanen?
Der letzte tanz an der etihad road
Das Spiel gegen Aston Villa wird somit zu einem bittersüßen Abschied. Guardiola, der am Sonntag seinen 1.001. Auftritt als Profi-Trainer bestreitet – eine Karriere, die 726 Siege, 139 Unentschieden und lediglich 134 Niederlagen umfasst – wird das Team wahrscheinlich zum letzten Mal an der Seitenlinie betreuen. Die gebührende Ehrung ist für Montag geplant, eine Feier der beiden Titel, die City in dieser Saison bereits in die vitrine stellen konnte: der FA Cup und der League Cup. Ein Trio an Titeln wäre natürlich noch schöner, doch die Premier League scheint außer Reichweite.
Die Sky Blues benötigen Siege gegen Bournemouth und Aston Villa, während Arsenal gleichzeitig gegen Crystal Palace patzen muss. Ein Szenario, das alles andere als garantiert ist. Guardiola selbst hat sich stets bedeckt gehalten, betont immer wieder seinen laufenden Vertrag. Doch die Zeichen stehen auf Auszeit.

1.001 Spiele und ein vermächtnis
Seine Bilanz ist schlichtweg atemberaubend. 247 Spiele beim FC Barcelona, 161 beim FC Bayern und 591 am Ruder von Manchester City – eine Ära, die den Fußball nachhaltig geprägt hat. 41 Titel sprechen eine deutliche Sprache und katapultieren ihn in die Riege der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten, nur Sir Alex Ferguson mit seinen 49 Titeln steht noch vor ihm.

Wohin geht die reise für den taktik-genie?
Die Frage, die sich nun jeder Fußballfan stellt, ist: Was kommt nach Manchester? Ein Sabbatical, wie er es 2012 nach Barcelona tat, scheint eine naheliegende Option. „Vier Jahre sind eine Ewigkeit. Ich bin erschöpft, leer geworden und muss mich wieder füllen“, erklärte er damals. Eine Auszeit würde ihm nicht nur neue Energie geben, sondern auch Zeit verschaffen, um auf die nächste, wirklich reizvolle Herausforderung zu warten.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor ist das Interesse des englischen Fußballverbands. Guardiola, der die englischen Spieler schätzt und die Herausforderung eines Nationaltrainer-Postens begrüßen würde – sofern Thomas Tuchel seinen Vertrag bis 2028 nicht erfüllt – könnte die Three Lions in eine neue Ära führen. Die italienische Nationalmannschaft träumt ebenfalls von Guardiola, doch das ist wohl eher Wunschdenken.
Leonardo Bonucci, italienischer Nationalspieler, äußerte sich euphorisch: „Ich würde mit Guardiola von vorne anfangen. Er ist der Richtige für Italien.“ Ein Kompliment, das zeigt, wie hoch der Ruf des Katalanen steht.
Der Abschied von Manchester City scheint nur noch Formsache. Sein nächster Schritt bleibt jedoch ein Mysterium. Eines ist jedoch gewiss: Pep Guardiola wird auch in Zukunft die Fußballwelt bewegen und begeistern. Seine Ära in Manchester mag zu Ende gehen, aber sein Einfluss auf den modernen Fußball ist unbestreitbar.
