Guardiola: saudi-millionen locken, aber city noch nicht verlassen!
Manchester – Der Traum von Pep Guardiola auf der Trainerbank von Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr scheint geplatzt zu sein – zumindest vorerst. Laut Informationen aus Saudi-Arabien hat der frischgebackene saudische Meister zumindest angeklopft, um die Vorstellungen des City-Coaches auszuloten. Ein Angebot, das die Fußballwelt in Aufruhr versetzt hätte.

Orobitg bestätigt kontakt, aber: keine 130 millionen!
Josep Maria Orobitg, Guardiolas Agent, bestätigte gegenüber der saudischen Zeitung 'Okaz' einen Kontakt vor etwa einem halben Jahr. „Es gab lediglich einen Kontakt, ohne jegliche Verpflichtung oder schriftliches Angebot“, erklärte Orobitg. Die kolportierten 130 Millionen Euro pro Saison, die Al-Nassr dem Meistertrainer geboten haben soll, dementierte er jedoch entschieden: „Das ist nicht die Summe.“ Ein Detail, das die Dimension des Angebots doch noch einmal anders erscheinen lässt.
Doch Al-Nassr ist nicht der einzige saudische Verein, der Guardiola ins Visier genommen hat. Auch der saudi-arabische Fußballverband, der im April Georgios Donis als Trainer nach dem Ausscheiden von Hervé Renard präsentierte, hat sich erkundigt. „Auch mit dem Verband gab es vor etwa 15 Tagen einen Kontakt, aber weitere Gespräche sind ausgeschlossen“, so Orobitg.
Die Wahrheit liegt im Manchester: Derzeit scheinen die Chancen für einen Wechsel Guardiolas nach Saudi-Arabien gering. Sein Vertrag bei Manchester City läuft noch bis 2027, doch in England munkelt man bereits über ein baldiges Abschied. Die Entscheidung über Guardiolas Zukunft hängt letztendlich von den Gesprächen mit seinem Präsidenten ab.
Die Gerüchte um Guardiolas mögliche Abnehmer reißen jedoch nicht ab. Doch Orobitg schweigt behutsam über das nächste Kapitel in der Karriere des spanischen Trainers. Ob das Spiel gegen Aston Villa am Sonntag sein letztes im City-Trikot sein wird, bleibt abzuwarten. Die Fußballwelt hält den Atem an, während Guardiola seine Zukunft offen lässt – ein Meister der Spannung, auch abseits des Spielfelds.
