Griezmann feiert 35 und startet sofort im derby gegen madrid
Antoine Griezmann hat gestern
die 35 gekreist, heute zündet er im Bernabéu die nächste Rakete. Diego Simeone setzt den Franzosen trotz Rotationstrubels von Anfang an neben Julián Álvarez – ein Signal, das Atleti von der ersten Minute auf Sieg trimmt.
Kein oblak, kein problem: musso rückt zwischen die pfosten
Jan Oblaks Muskelbündelreisser zwingt den Cholo zur einzigen Personalnot. Emiliano Musso übernimmt, dahiner steht die Premium-Viererkette: Llorente, Le Normand, Hancko und Ruggeri. Kein Experiment, pure Pflicht.
Im Zentrum lässt Simeone keine Frage offen. Giuliano, Cardoso, Koke und Lookman bilden den quadratischen Motor, den er in der Champions-League-Phase schon erfolgreich testete. Ballgewinn, Umschaltmoment, Dampf – alles drin.
Die Spitze ist ein Statement. Griezmann und Julián verbindet Tempo mit Raumdeutung. Der Franzose lief in neun Liga-Duellen im Bernabéu als rojiblanco nur einmal als Verlierer vom Platz – und selbst damals musste er verletzt runter. Die Statistik flüstert: Tore und Vorlagen in sieben der letzten neun Pflichtspiele gegen Madrid.
Die Königlichen erwarten eine Atleti-Startelf, die nicht aussieht wie ein Rotationsspiel, sondern wie ein Endspiel. Musso – Llorente, Le Normand, Hancko, Ruggeri – Giuliano, Cardoso, Koke, Lookman – Griezmann, Julián. Punkt. Kein Pubill, kein Barrios, kein Oblak – dafür 100 % Derbystrom.
Griezmann selbst scherzt seit Tagen, dass er „no lloraría“ würde, sollte es die letzte Partie im Stadion des ewigen Rivalen sein. Die Zahlen sagen: Er wird eher für Tränen auf der anderen Seite sorgen. 35 Jahre jung, morgen vielleicht schon 35 Jahre alt – und trotzdem der Mann, den Simeone vor keinem Gegner schont.
