Gregory hofmann krönt sich zum besten scorer der chl 2025/26

Gregory Hofmann hat die Champions Hockey League 2025/26 dominiert wie kaum ein anderer Spieler in dieser Saison. Der Stürmer des EV Zugschnappt sich den Titel des offiziellen LGT Top Scorers – und das mit einer Kaltschnäuzigkeit, die selbst erfahrene Beobachter des europäischen Eishockeys beeindruckt hat.

Dreizehn punkte in elf spielen – die zahlen, die alles sagen

In 11 Partien sammelte der 33-jährige Bieler insgesamt 13 Scorerpunkte, aufgeteilt auf sechs Tore und sieben Assists. Das ist keine Statistik, die man schönreden muss. Sie spricht für sich. Hofmann ließ dabei internationale Namen wie Riley Barber (ERC Ingolstadt) und den erfahrenen Max Friberg (Frölunda HC) hinter sich – Spieler, die in der CHL keineswegs als Statisten auftreten.

Intern lieferte er sich ein packendes Rennen mit seinem Teamkollegen Dominik Kubalík. Am Ende entschied die geringere Anzahl absolvierter Spiele das Ranking zugunsten Hofmanns. Ein Detail, das zeigt, wie konstant und effizient er über die gesamte Kampagne hinweg aufgetreten ist.

Mehr als ein torjäger – hofmanns rolle im zuger system

Mehr als ein torjäger – hofmanns rolle im zuger system

Unter Trainer Michael Liniger war Hofmann weit mehr als ein Vollstrecker. Sein präziser Handgelenkschuss und seine Geschwindigkeit sorgten von Graz bis Luleå für Unruhe in gegnerischen Defensivreihen. Eines seiner Tore schaffte es sogar in die Nominierungen für den Best Goal Award der CHL – ein kleines, aber bezeichnendes Zeichen dafür, welche Klasse er in dieser Saison gezeigt hat.

Im Powerplay war er der Taktgeber, der Vorbereiter, der Spieler, dem die Mitspieler den Puck suchen. Diese Rolle hat er nicht nur ausgefüllt – er hat sie geprägt.

Das halbfinale gegen luleå und was bleibt

Das halbfinale gegen luleå und was bleibt

Der EV Zug scheiterte im Halbfinale dramatisch an Luleå Hockey. Der große Titeltraum blieb unerfüllt. Das tut weh, keine Frage. Doch Hofmanns individuelle Leistung geht in diesem Schmerz nicht unter – sie steht davon völlig unabhängig.

Was diese Auszeichnung wirklich bedeutet: Das Schweizer Eishockey kann auf der europäischen Bühne bestehen. Nicht irgendwie, sondern an der Spitze. Hofmann ist mit 33 Jahren auf dem Höhepunkt seines Schaffens – und er nutzt jeden Moment davon.