Granada: remontada eine utopie – kampfgeist reicht nicht!

Die rote Laterne scheint immer näher: Granada steckt in einer tiefen Krise. Während das Team unter Trainer Pacheta bei Führung des Gegners regelmäßig versagt, häufen sich die Fragezeichen um die Zukunft des Traditionsklubs. Die Andalusier wirken zunehmend hilflos und sind gefühlt ein dankbares Opfer für jeden Gegner.

Die angst vor dem rückstand: eine analyse

Die angst vor dem rückstand: eine analyse

Es ist kein Geheimnis: Granada ist ein Team, das am besten von vorne spielt. Doch die Realität sieht düster aus. In 15 von 17 Partien ging der Gegner in Führung, und lediglich in einem einzigen dieser Spiele konnten die Rojiblancos punkten. Ein Sieg, drei Unentschieden und elf Niederlagen – die Bilanz ist erschreckend. Die mangelnde Fähigkeit, nach einem Rückstand zurückzukämpfen, ist alarmierend und nagt am Selbstvertrauen der Mannschaft.

Erinnern wir uns an den letzten Erfolg: Im November vergangenen Jahres gelang es Granada, gegen Zaragoza nach einem Eigentor zurückzuschlagen. Pascual, Alemañ und Arnáiz trafen damals zum umjubelten Sieg. Doch diese Ausnahme bestätigt die Regel. Auch in La Rosaleda gegen Málaga und gegen Racing Santander zeigte das Team zwar erkennbaren Willen, aber am Ende blieb es nur bei einem Punkt, da die Remontada ausblieb.

Die Zahlen lügen nicht: Granada hat in den letzten sieben Spielen jeweils den ersten Treffer zugelassen und konnte in keiner dieser Begegnungen ausgleichen oder drehen. Das deutet auf tieferliegende Probleme in der taktischen Abstimmung und der mentalen Stärke hin. Auch wenn die Mannschaft nicht aufgibt, fehlt es an der nötigen Durchschlagskraft, um einen Rückstand wirklich zu drehen.

Die anstehende Partie gegen die Cultural y Deportiva Leonesa bietet nun die Chance, diese negative Entwicklung zu stoppen. Doch dafür muss Granada von Beginn an die Initiative ergreifen und den Gegner unter Druck setzen. Denn eines ist klar: Wer Granada in die Bredouille bringt, wird in der Regel auch die Punkte entführen.

Die Fans fordern eine Reaktion. Ein Sieg gegen die Cultural ist nicht nur drei Punkte wert, sondern auch ein wichtiges Signal für die gesamte Mannschaft und den Verein. Ob Pacheta die Kurve noch kriegen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Zeit drängt.