Granada in notlage: bis zu neun ausfälle drohen gegen miranda!
Ein Blick in die Kabine des Granada CF lässt derzeit wenig Hoffnung aufkommen. Während die Andalusier die bisherige Saison mit einer gewissen Glückssträhne überstanden haben, scheint der Schlussspurt nun zur echten Zerreißprobe zu werden. Gegen Mirandés drohen Pacheta, dem Trainer, bis zu neun Stammspieler auszufallen – eine Situation, die selbst erfahrene Fußballleute ins Schwitzen bringt.

Personalsorgen überschatten das saisonfinale
Die Abwehr ist besonders stark betroffen. Alcaraz und Sola müssen nach jeweils der fünften gelben Karte eine Strafe antreten. Der frühere Leistungsträger Alcaraz, dessen Bedeutung nach seiner Verlängerung weiter gestiegen war, fällt somit aus und hinterlässt eine Lücke im Defensivverbund. Auch der Baske Sola, der in den letzten Spielen etwas an Bedeutung verloren hat, wird nicht zur Verfügung stehen.
Doch die Personalsorgen beschränken sich nicht nur auf die gelbverwarnte Abwehr. Lemos und Aleman kämpfen mit muskulären Problemen und werden die Saison voraussichtlich vorzeitig beenden müssen. Lama, der Torwart, kehrte zwar nach seiner komplizierten Fraktur des Kieferknochens und des Unterkiefers ins Training zurück, fehlt ihm aber noch die nötige Fitness für den Ernstfall. Auch Luca Zidane, der zweite Torwart, befindet sich noch im Genesungszustand und wird gegen Mirandés nicht spielen können.
Oscar, der zentrale Verteidiger, hat zudem überraschend die Einladung der mexikanischen Nationalmannschaft erhalten und könnte dort unter Ricardo Gareca sein Glück versuchen. Eine mögliche Nominierung für die Weltmeisterschaft wäre für den Spieler natürlich ein großer Erfolg, bedeutet aber für Granada den weiteren Ausfall eines wichtigen Spielers.
Zusätzlich stehen Izan und Diaby auf der Kippe. Beide nahmen heute nicht am Training teil und gelten somit als fraglich für das Auswärtsspiel in Miranda de Ebro. Sollten sie doch fit werden, würde dies die Situation für Pacheta natürlich etwas entschärfen. Die Rückkehr von Williams und Pascual nach dem Aussetzen könnte ebenfalls für etwas Erleichterung sorgen.
Die Situation ist ernst. Granada muss sich nun auf ungewohnte Spieler verlassen und hoffen, dass die verbleibenden Kräfte die entstandenen Lücken schließen können. Ob die Andalusier diese Herausforderung meistern werden, bleibt abzuwarten. Die Ausfälle sind eine deutliche Warnung: Der Kampf um den Klassenerhalt wird bis zum Schluss hart und unentschieden bleiben.
